Eindrucksvolle Gedenkfeier zum Volkstrauertag - Gegen Feinde jeglicher Werte einstehen
Aufruf zum Frieden

Mit einer eindrucksvollen Gedenkveranstaltung wurde in Schwarzhofen der Volkstrauertag begangen. Bild: mad
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Schwarzhofen
23.11.2016
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Ein Gottesdienst und ein Marsch der Vereine zum Ehrenmal läutete die Gedenkfeier zum Volkstrauertag ein. Über 70 Jahre nach Kriegsende rief Bürgermeister Maximilian Beer dazu auf, die Gefallenen nicht zu vergessen.

Pfarrer Markus Urban ging im Gottesdienst auf den Gedenktag ein. Später formierte sich am Marktplatz der Zug der Vereine und Gruppierungen. Unter Begleitung der Blaskapelle Auerbachtal wurde über den Dientzenhoferweg zum Kriegerehrenmal beim Friedhof marschiert. Dort sprach Pfarrer Urban, zusammen mit dem evangelischen Geistlichen Gerhard Beck, Gebete für die Gefallenen der Weltkriege sowie für alle Opfer von Terror und Gewalt.

Nach dem Segen für das Ehrenmal, erinnerte Bürgermeister Maximilian Beer in seiner Rede daran, dass Deutschland seit über 70 Jahren in Frieden lebe. Er nannte erschreckende Opferzahlen aus den beiden Weltkriegen und ermahnte eindringlich, die Opfer der Gefallenen, der Zivilbevölkerung, der Flüchtlinge, Vertriebenen, Behinderten, Andersdenkenden und politisch Verfolgten nicht zu vergessen. Die jüngsten Terroranschläge an vielen Orten mitten in Europa zeigten, dass man doch wieder in einem Kriegszustand sei - diesmal gegen die Terrorkrieger des IS - "den absoluten Feinden jeglicher Werte". Zusammen mit den Geistlichen legte der Bürgermeister eine Schale am Ehrenmal nieder. SuKK-Vorsitzender Gerhard Würl erinnerte an die vielen Opfer, auch unter Bundeswehrsoldaten, in Afghanistan. Anton Turban, Vorsitzender des VdK-Ortsverbandes, gedachte in einem kurzen Nachruf der Gefallenen. Danach stellten die beiden Vereinsvertreter eine Blumenschale nieder.
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