Fachberater Grosser referiert über "Garten für Bienen" - GOV ehrt treue Mitglieder
Honigsammlern Nisthilfe bieten

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Schwarzhofen
25.10.2016
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Schwarzhofen/Zangenstein. Die Lebensweise der Wildbienen rückte bei der Herbstversammlung des Gartenbau- und Ortsverschönerungsvereins (GOV) Zangenstein in den Mittelpunkt. Auch eine Ehrung für treue Mitgliedschaft stand auf der Tagesordnung.

Vorsitzender Albert Köppl hieß im Gasthaus Kellermann auch Ehrenmitglied Richard Merkl willkommen. In seinem Rechenschaftsbericht erwähnte er sechs Vorstandssitzungen, Geburtstagsbesuche bei Mitgliedern und den Kauf einer neuen Heckenschere. Der Vereinsausflug im Juni führte mit einem Bus nach Bayreuth zur Landesgartenschau.

Ingrid Scheck töpferte mit Kindern eine Tonschale. Am Radweg nach Altendorf wurde auf Wunsch eine Bank aufgestellt, vier weitere Bänke wurden erneuert, und die Anpflanzungen bei der Kapelle beim Anwesen Merkl getätigt. Der Vorsitzende dankte den Mitgliedern für ihr Engagement. Köppl gab bekannt, dass der Erlös aus dem Weinfest der Ortsvereine heuer der Feuerwehr für ihr Bauvorhaben zur Verfügung gestellt wird. Nach dem Kassenbericht von Claudia Heindl nahmen Vorsitzender Albert Köppl und Fachberater Wolfgang Grosser die Ehrung von Martha Breu für 25-jährige Mitgliedschaft vor. Dazu gab es eine Urkunde, Ehrennadel und einem Blumenstock. Christine Reiml wird die Auszeichnung nachgereicht. Als neues Mitglied wurde Josef Gleixner im GOV begrüßt.

In seinem mit eindrucksvollen Bildern garnierten Vortrag "Ein Garten für Bienen" informierte Fachberater Grosser zunächst, dass es etwa 560 Arten von Wildbienen gebe. Davon seien 200 auf eine einzige Pflanze fixiert, die sie zum Leben brauchen. Diese Wildbienen leisten einen großen Beitrag bei der Bestäubung von Blütenpflanzen und seien absolut friedlich. Ihr weicher Stachel könne Menschenhaut nicht durchdringen.

Viele dieser Bienen legen ihre Eier in Nestern in der Erde ab, andere brauchen Hohlräume oder Röhren. Grosser empfahl, diesen nützlichen Insekten Nisthilfen wie angebohrte Holzklötze oder Bienensteine aus Ton oder Lochziegel anzubieten. Er warb für das Anlegen von Blumenwiesen und Streuobstwiesen mit großer Artenvielfalt und teilte mit, dass der Kreisverband Schwandorf jedem Ortsverein ein Kilogramm Samen für Blumenwiesen gratis zur Verfügung stelle. Zum Abschluss der Versammlung ließen sich die Mitglieder Weine und Zwiebelkuchen schmecken.
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