Feuerwehr Uckersdorf steht ohne Führung da
Kein Happy-End bei den Neuwahlen

Vermischtes
Schwarzhofen
26.03.2016
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Ein Jahr voller Anstrengungen liegt hinter der Feuerwehr Uckersdorf: Der Kauf eines eigenen Löschfahrzeugs und die Erweiterung des Gerätehauses forderten alle Kräfte. Doch jetzt steht der Feuerwehrverein ohne Führung da.

In seinem Bericht bei der Jahreshauptversammlung erinnerte Vorsitzende Stefan Forster an die Teilnahme bei verschiedenen Veranstaltungen wie Florianstag oder Jubiläumsfeierlichkeiten der Nachbarwehr in Schwarzhofen. Dabei brachte sich der Verein aktiv ein, übernahm die Zeltwache und half der Jubelwehr beim Aufräumen.

Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 1. Mai des vergangenen Jahres waren bedeutende Beschlüsse für die Zukunft gefasst worden: Einstimmig sprachen sich die Mitglieder dafür aus, ein eigenes Löschfahrzeug zu kaufen und die nötige Erweiterung des Gerätehauses in Angriff zu nehmen. Bereits im Juni war Baubeginn, viele Helfer waren bei zahlreichen Arbeitseinsätzen unermüdlich im Einsatz, und so konnte schon nach knapp drei Monaten Vollzug gemeldet werden. Forster dankte allen Helfern und Unterstützern, besonders Helmut Seebauer, der die Wehr tatkräftig mit Spenden und Maschineneinsatz förderte. Josef Blab spendete Holz für das Haus. Kommandant Christian Greiner berichtete über Übungen und Einsätze. Auch bei den Kommandantenversammlungen war die Wehr vertreten. Die Pflichtübungen seien gemäß Plan abgehalten worden.

Bürgermeister Maximilian Beer dankte den Kommandanten und Aktiven für ihren unermüdlichen Einsatz und lobte die "gigantische" Leistung der Wehr beim Ausbau des Feuerwehrhauses. Die Impulse dazu seien von der Wehr ausgegangen, und das Projekt habe eine bemerkenswerte Eigendynamik genommen. Zahlreiche Arbeiten seien in beeindruckender Eigenregie bei vielen Einsätzen bewältigt worden, so dass fast ein Neubau entstand. Der Markt habe dabei nach Vermögen unterstützt. Die Maßnahme sei richtungsweisend gewesen, denn Wehren ohne Fahrzeug würden in Zukunft nur noch bedingt zum Einsatz gerufen.

Nicht ins Bild des erfolgreichen Jahres passte danach der Verlauf der Neuwahlen: Der Urnengang scheiterte schon im Ansatz, da sich - trotz intensiver Versuche - niemand zur Verfügung stellte. Mehrheitlich wurde beschlossen, die Wahl zu verschieben und am 1. Mai einen neuen Anlauf zu wagen. Kreisbrandmeister Konrad Hoch informierte noch, dass der Digitalfunk am 4. April um 9 Uhr in Betrieb gehen wird.
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