Kirchlicher Segen für Gerätehaus und neues Fahrzeug
Ein Meilenstein für die Feuerwehr

Ein großer Tag für die Feuerwehr Uckersdorf: Das erweiterte Gerätehaus in Girnitz und das neue Tragkraftspritzenfahrzeug bekamen durch die Geistlichen Markus Urban (links) und Gerhard Beck den kirchlichen Segen. Zahlreiche Ehrengäste und Vereinsabordnungen feierten mit. Bild: mad
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Schwarzhofen
20.06.2016
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Vorsitzender Georg Fuchs (Mitte) und Bürgermeister Maximilian Beer (links) bedankten sich bei Förderer Helmut Seebauer. Dessen Unterstützung würdigten auch stellvertretender Landrat Arnold Kimmerl und Kreisbrandrat Robert Heinfling (rechts). Bild: mad

Die Feuerwehr Uckersdorf hatte gleich doppelten Grund zu feiern: Die Einweihung des umgebauten Gerätehauses und die Segnung des neuen Tragkraftspritzenfahrzeugs markierten eine Höhepunkt in der Vereinsgeschichte.

-Girnitz. "So viele Leute hat Girnitz noch nie gesehen", notierte Bürgermeister Maximilian Beer bei seiner Ansprache. Neben Delegationen zahlreicher Ortswehren und anderer Vereine, hatten sich auch weitere Wehren aus dem Bezirk von Kreisbrandmeister Konrad Hoch eingefunden - insgesamt 13 Fahnenabordnungen feierten mit. Die Riege der Ehrengäste führte stellvertretender Landrat Arnold Kimmerl an, aus den Nachbargemeinden waren die Bürgermeister Hans Graßl (Dieterskirchen) und Walter Schauer (Thanstein) gekommen. Die Feuerwehrspitze des Landkreises war mit Kreisbrandrat Robert Heinfling, Kreisbrandinspektor Richard Fleck und Kreisbrandmeister Konrad Hoch vertreten.

Altar am Glockenturm


Den langen Kirchenzug vom Festplatz zum Altar beim Glockenturm an der Dorfmitte führte die Blaskapelle Seebarn an. Dort zelebrierte Pfarrer Markus Urban den Gottesdienst, der durch die Blaskapelle mit der Schubert-Messe gestaltet wurde. Lektoren der Ortswehr trugen die Lesungen und auch Fürbitten vor.

In seiner Predigt wies Pfarrer Urban auf einen Brauch aus seiner Heimatstadt Waldmünchen hin. Dort trägt jeden Silvester ein Bote eine Warnbotschaft aus alter Zeit vor, in der vor "Feuersbrand" gewarnt wird. Der Geistliche sprach der Feuerwehr Uckersdorf seinen Glückwunsch zum gelungenen Werk aus. Zusammen mit seinem evangelischen Amtskollegen Gerhard Beck nahm er später die Weihe von Haus und Fahrzeug vor.

Nach dem Gottesdienst hieß Vorsitzender Georg Fuchs die Gäste willkommen. Er stellte fest, dass seit einigen Jahren ein gutes Gemeinschaftsgefühl in der Wehr herrsche, das dem Beschluss zur Vergrößerung des zu beengten Gerätehauses den Weg geebnet habe. Die Mitglieder packten bei zahlreichen Arbeitsstunden mit an, 2015 sei die neue Unterkunft nach kurzer Bauzeit fertig gewesen. Auf Vermittlung von Helmut Seebauer senior konnte zusätzlich ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) angeschafft werden. Er dankte allen Helfern für die immense Leistung, besonders der Familie Seebauer, die Maschinen, Material sowie "Manpower" investierte und auch finanziell unterstützte. Sein Dank galt auch den früheren Vorsitzenden Stefan Forster und Josef Sorgenfrei.

Unterstützung macht stolz


Bürgermeister Maximilian Beer freute sich in seiner Rede darüber, dass die sechs Wehren im Marktbereich das gesellschaftliche Leben aufrecht erhalten. Er lobte die Leistung der Feuerwehr Uckersdorf und brachte seinen Stolz auf die Unterstützung so vieler zum Ausdruck. Zusammen mit Vorsitzendem Georg Fuchs überreichte er an den "Motor" und Förderer der Wehr, Helmut Seebauer senior, sowie auch dessen Sohn Helmut ein Dankesgeschenk. Stellvertretender Landrat Arnold Kimmerl lobte die großartigen Leistungen der kleinen Wehr. Er staunte darüber, dass der Markt bei beiden Projekten kaum finanziell unterstützen musste. Das neue Haus sei Mittelpunkt der Feuerwehr und eine zweite Heimat für die Mitglieder. Den Aktiven wünschte er, stets gesund von den Einsätzen heimzukommen.

Kreisbrandrat Heinfling dankte den Aktiven der Wehr, besonders Helmut Seebauer, und sprach ein großes Lob aus. Er hob die Bedeutung der Ortswehren hervor, die mit ihren kleinen Fahrzeugen an Orte gelangen, die große Löschzüge nicht anfahren können, beispielsweise bei Waldbränden. Danach begann der gemütlichen Teil des Festes mit Mittagessen, Kaffee und Kuchen sowie mit Tanz- und Partymusik am Abend.

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