Markt Schwarzhofen plant Breitband-Anschluss für weitere 20 Anwesen
Ungebremst ins Internet

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Schwarzhofen
04.11.2016
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Wenn es ums schnelle Internet geht, will Schwarzhofen nicht sparen. Für eine flächendeckende Versorgung sollen noch einmal 25 000 Euro fließen. Doch ob man vorsorglich Leerrohre verlegen kann, war bei der Marktratssitzung fraglich.

Der Markt beabsichtigt den Ausbau der Breitbandversorgung für weitere 20 Anwesen. Dies soll mit Hilfe des Bundesförderprogrammes realisiert werden, was eine Aufstockung durch den Freistaat Bayern ermöglicht. "Jeder braucht einen Internetanschluss und dann haben wir eine gute flächendeckende Versorgung", war die Meinung der Räte.

Sie stimmten zu, dass Demldorf 1, Uckersdorf 20/22, Höfen 3, Holzhof 1-2, Altenhammer und Meischendorf 9 Breitbandanschlüsse bekommen, wenn sie die Voraussetzungen zum Ausbau über das Förderprogramm erfüllen. Die Kosten belaufen sich voraussichtlich auf 250 000 Euro. Nach Abzug der Förderung (90 Prozent) bleibt ein gemeindlicher Eigenanteil von 25 000 Euro.

Schwer zu kalkulieren


Marktrat Franz Stockerl stellte den Antrag, dass geprüft werden soll, ob mit dem geplanten Erdgasanschlüssen in Schwarzhofen und Zangenstein auch gleich Leerrohre für einen späteren Breitbandausbau verlegt werden können. Stockerl beantragte eine Kostenermittlung hierfür. Bürgermeister Beer hatte sich bereits im Vorfeld schlau gemacht und erklärte, dass es sehr schwierig sei, jetzt zu wissen, ob die Leerrohre dann später tatsächlich verwendet werden können. Wegen der in Anspruch genommenen Förderung dürfe sieben Jahre lang nichts auf diesem Sektor verändert werden. "Ich weiß nicht, wie sich die Technik entwickelt und ob dann überhaupt noch Leerrohre gebraucht werden", überlegte der Bürgermeister. Auch könne es vorkommen, dass ein Anbieter die vorhandenen Leerrohre nicht nutzen möchte, weil sie in der Straße verlegt sind. Auf jeden Fall könne der Antrag nicht ohne Fachplaner beantwortet werden. Geschäftsstellenleiter André Schille wird nun die Kosten ermitteln lassen, dann erst soll darüber entschieden werden.

Auch mehrere Bauanträge standen auf der Tagesordnung der Marktratssitzung. Drei Vorhaben konnten die Räte ohne Einwände zustimmen: Florian Ruider darf sein Dachgeschoss in Schwarzhofen ausbauen und eine Schleppdachgaube errichten. Für den Bauantrag von Sabrina Gruber und Tobias Forster für ihr Einfamilienhaus mit Doppelgarage in Zangenstein wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Der Baukörper wird in diesem Tekturplan um einen Meter in Richtung nördlicher Grundstücksgrenze verschoben. Entlang dieser Grenze werden maximal zwei Meter hohe Gabionen errichtet, und die Fensterpositionen in der Garage wurden verändert. Für das Bauvorhaben von Jörg Redel und Sandra Richthammer sind Ausnahmen vom Bebauungsplan "Am Hütberg" erforderlich. Der Marktrat stimmte zu und verwies darauf, dass es noch keine Bezugsfälle gebe. Das geplante Wohnhaus wird ein anderes Seiten-/Längenverhältnis und eine Dachneigung von 22 Grad haben sowie einen 2,50 Meter hohen Kniestock.

Rund 1500 Euro für Statik


Für den Bau der Feuerwehrgerätehalle in Zangenstein waren statische Berechnungen erforderlich. Diese außerplanmäßigen Ausgaben in Höhe von 1487,50 Euro brutto wurden einstimmig gebilligt.
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