Marktgemeinde muss zu neuer Dorfscheune nur 5000 Euro beisteuern
Muskelkraft und Engagement

Vermischtes
Schwarzhofen
04.04.2016
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Rund 50 000 Euro soll die nagelneue Dorfscheune von Schönau im Paket mit Brunnenstein und Backofen kosten. Nur ein Zehntel muss der Markt dafür berappen - dank hoher Fördermittel und viel Eigenleistung.

Der Neubau der Dorfscheune in Schönau ist eine der letzten Maßnahmen im Zuge der Dorferneuerung. Bei der Marktratssitzung stand nun die Vergabe der Holzbauarbeiten an. Wie Bürgermeister Maximilian mitteilte, hat das Amt für ländliche Entwicklung (ALF) für das Projekt einen erhöhten Fördersatz von 59 Prozent vorgesehen. 41 Prozent müsste dann die Kommune beisteuern. Doch auch dieser Betrag soll noch deutlich dahinschmelzen, wenn die Bürger von Schönau kräftig mit anpacken und den Bau mitfinanzieren. So kräftig, dass letztlich nur noch 5000 Euro vom Markt zu leisten sind.

Den Zuschlag für die Dorfscheune erhielt die Firma "Konzept Holz" aus Kleinwinklarn. Sie hatte als wirtschaftlichster Bieter ein Angebot in Höhe von 23 747 Euro vorgelegt. Die Differenz zu diesem Betrag würden nun die Schönauer ausgleichen, freute sich der Bürgermeister über das große Engagement. Kleine Aktionen wie beispielsweise ein Adventskranz-Verkauf sollen dabei Geld in die Kasse spülen.

Markus Tischler, der Beauftragte der Teilnehmergemeinschaft, informierte über die geplante Bauweise und die Nutzung der etwa neun mal zehn Meter großen Scheune. Primär wird sie der Lagerung von Abdeckungen dienen, die für Brunnen oder Spielgeräte benötigt werden.

Auch Zubehör für Veranstaltungen können Bürger und Vereine hier deponieren, und nicht zuletzt verfügt die Dorfgemeinschaft auch über eine überdachte Fläche für Feste. "Ein Wirtshaus soll die Scheune aber nicht ersetzen", machte Bürgermeister Beer im Gespräch mit dem NT deutlich.
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