Neues Dorfzentrum eilt der Fertigstelltung entgegen
Scheune als neuer Mittelpunkt

Sobald sie komplett fertigstellt ist, soll die Dorfscheune in Schönau der neue Mittelpunkt der Ortschaft werden. Beim "Richtfest" wurde der Einsatz der zahlreichen Helfer lobend erwähnt. Bild: mad
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Schwarzhofen
08.08.2016
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Bei der Dorferneuerung in Schönau wird das nächste Kapitel geschrieben: Am Samstag ist das Richtfest für die Dorfscheune gefeiert worden. Viele fleißige Handwerker haben dafür ehrenamtlich angepackt.

-Schönau. Der Begriff "Richtfest" war eigentlich überholt, denn das wird eigentlich begangen, wenn der Dachstuhl montiert ist. Die Errichtung der Dorfscheune jedoch ist schon viel weiter fortgeschritten. Als örtlicher Beauftragter für die Dorferneuerung hieß Markus Tischler die Gäste zum Fest willkommen. Er stellte heraus, dass mit diesem Bauwerk der Wunsch der Dorfgemeinschaft nach einem Platz zum Feiern, für Versammlungen und weitere Aktionen in Erfüllung gehe. Vor mittlerweile zwei Jahren sei das Projekt "Dorfscheune" gestartet worden. Tischler erinnerte an eine Vielzahl an Problemen während der Planungsphase, die nicht einfach zu lösen waren. Dafür war viel Zeit investiert worden. Die damaligen Vorstellungen seien nun mit dem Bau der Scheune erfüllt, sogar übertroffen worden.

Einsatz in allen Formen


Tischler dankte der Dorfgemeinschaft, die Schönauer hatten mit den Eigenleistungen einen großen Finanzierungsbeitrag für die Scheune geleistet. Lobend erwähnte er auch den Einsatz der fleißigen Kuchenbäcker und "Salatköche", den Helfern beim Rasenmähen und Vorbereiten sowie das Kranzlmarkt-Team. Ein Dank galt seiner Gattin Silvia und seinem Bruder Gottfried. Markus Tischler erwähnte die Zusammenarbeit mit dem Amt für ländliche Entwicklung, dankte Lieferanten, Handwerkern, den Vorstandsmitgliedern der Teilnehmergemeinschaft und allen Mitstreitern. Ein besonderer Dank galt Bürgermeister Maximilian Beer für die tolle Unterstützung, ohne die es keine Scheune gäbe.

Die fleißigen Helfer verrichteten zahlreiche Tätigkeiten als Vermessungstechniker, "Fuhrunternehmer", Tiefbauarbeiter, Eisenflechter, Mauerer, Bagger- und Lader-Fahrer, Rohrleitungsbauer, Erdkabelleger, Elektriker, Spengler, Dachdecker oder Handlanger. Insgesamt seien 350 Arbeitsstunden geleistet worden. Markus Tischler listete die Fleißigsten namentlich auf. Er wünschte sich weiterhin viel Unterstützung, um die nächsten Bauabschnitte sauber zum Abschluss bringen zu können.

"Schub nach vorne"


Bürgermeister Beer pries den tollen Gemeinschaftssinn der Schönauer, der Ortsteil habe mit der Dorferneuerung einen großen Schub nach vorn gemacht mit der Dorfscheune als Schlusspunkt. Er stellte die gute Zusammenarbeit mit den Bewohnern heraus. Besonderes Lob spendete er dem örtlichen Beauftragten Markus Tischler, den er als besonnen und kompetent charakterisierte. Der Markt habe nur einen geringen finanziellen Anteil leisten müssen, zum Großteil sei das Projekt durch die Dorfgemeinschaft gestemmt worden, darauf könne sie stolz sein. Zum Abschluss überraschte der Bürgermeister mit der Botschaft, dass er die Kosten für das Essen übernimmt.

Daten zur DorfscheuneBausumme geplant: 38 159 Euro; bisherige Ausgaben: 29 800 Euro; Förderung: 59 Prozent. Baubeginn: Mai 2016; Arbeitsstunden bisher: 350. Kostenmäßig und auch terminlich ist das Vorhaben auf Kurs. (mad)
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