Pfarrei und Markt besuchen Gruft in Tutzing
Auf Ringseis' letzten Spuren

An der Gruft der Familie Ringseis legten die Bürgermeister Maximilian Beer (links) und Alfred Wolfsteiner einen Kranz nieder und würdigten die Verdienste des großen Sohnes. Bilder: mad (2)
Vermischtes
Schwarzhofen
08.10.2016
17
0

Die vergangenen Tage standen in der Marktgemeinde ganz im Zeichen des Gedenkens an Johann Nepomuk von Ringseis. Eine Fahrt von Pfarrei, Markt und Kulturförderkreis führte nun nach Tutzing - zur letzten Ruhestätte des großen Schwarzhofeners.

/Tutzing. Mit einem großen und einem kleinen Bus brachen 63 Teilnehmer zum gemeinsamen Ausflug auf. Neben Gläubigen aus der Pfarreiengemeinschaft Schwarzhofen-Dieterskirchen, angeführt von Pfarrer Markus Urban und Pfarrgemeinderatssprecher Johann Eckl, fuhren auch Mitglieder des Kulturförderkreises sowie die Bürgermeister Maximilian Beer und Alfred Wolfsteiner mit.

Nach der Vorstellung des neuen Wolfsteiner-Buches über Ringseis (NT berichtete), bildete der Besuch in Tutzing die zweite Etappe des "Ringseis-Jahres". Dort am Starnberger See hatte der einstige Leibarzt König Ludwigs I. und Oberste Medizinalbeamte Bayerns seine letzten Jahre verbracht, hier befindet sich auch die Krypta der Familie Ringseis. "Unmittelbarer" Anlass war der 100. Todestag der jüngsten Ringseis-Tochter Bettina, die ebenfalls hier in der Familiengruft beerdigt wurde.

Während der Fahrt berichtete Alfred Wolfsteiner, der auch Ortsheimatpfleger ist, den nicht so gut informierten Teilnehmern aus dem Leben Ringseis'. In Tutzing angekommen, wurden die Gäste im Kloster der Missions-Benediktinerinnen durch Priorin Ruth Schönenberger begrüßt. In der großartig dimensionierten Klosterkirche zelebrierte Pfarrer Markus Urban danach einen Gottesdienst.

Angeführt von der Priorin, machte sich die Delegation aus der Oberpfalz schließlich auf den Weg in die Gruft, in der eine Wand der Familie Ringseis gewidmet ist, an erster Stelle natürlich Dr. Johann Nepomuk von Ringseis. Bürgermeister Maximilian Beer legte zusammen mit seinem Stellvertreter Alfred Wolfsteiner und Pfarrer Urban eine Schale zum Gedenken an den großen Sohn nieder. Er würdigte die Verdienste von Ringseis um Schwarzhofen und betonte, dass ihn die Heimat stets würdigen werde. Danach wurde ein gemeinsames Gebet gesprochen.

Schließlich bedankte sich Beer bei Priorin Ruth Schönenberger und überreichte einen Geschenkkorb mit regionalen Produkten. Die Ordensfrau informierte noch über die Geschichte des Konvents und schlug vor, die gegenseitigen Beziehungen aufrechtzuhalten. Besonders freute sie sich, als Alfred Wolfsteiner ihr ein Exemplar seines neuen Ringseis-Buches übergab und signierte.

Nach dem Mittagessen im "Tutzinger Hof", stand eine Schiffs-Rundfahrt auf dem Starnberger See auf dem Reiseplan. Nach einer Kaffeepause begann die Rückfahrt, unterwegs wurde noch zum Abendessen in Allershausen eingekehrt.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.