300 Philippinerinnen feiern zum zweiten Mal Santo-Niño-Fest in der Sportarena
Philippinerinnen feiern Santo-Nino-Fest in Speichersdorf

Sechs Stunden feierten 300 überwiegend in Bayern lebende Philippinerinnen in der Sportarena in Speichersdorf das Santo-Niño-Fest, das Fest vom Heiligen Kind. Fünf davon zeigten dabei einen Tanz.
Kultur BY
Speichersdorf
10.01.2016
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Speichersdorf. 300 überwiegend in Bayern lebende Philippinerinnen mit ihren Familien, darunter viele Kinder, feierten am Samstag zum zweiten Mal ihr Santo-Niño-Fest, das Fest vom Heiligen Kind, in der Großgemeinde. Selten hat man soviel freudestrahlende, so viele lachende und tanzende Menschen gesehen.

Beeindruckend war der zweisprachige philippinische Gottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche mit Pfarrer Richell Salinas aus Dresden und Pfarrer Sven Grillmeier, mit dem das Programm seinen Auftakt nahm. In den buntesten Farben und verschiedensten Größen, und damit eine Augenweide, zierten die Santo-Niño-Figuren die Stufen des Altars. Anschließend ging es in einer Prozession, angeführt von einem blumengeschmückten Jesusschrein, zur Sportarena. Hier wurde sechs Stunden lang in bunten Farben mit Musik, Tanz und Gesang gefeiert.

Nach dem Mittagessen, der Begrüßung von Bürgermeister Manfred Porsch und der deutschen und der philippinischen Nationalhymne wurden von verschiedensten Tanzgruppen die schönsten Folkloretänze der Philippinen, aber auch Hip-Hop-Tänze gezeigt. Mit dabei der Tinikling-Tanz, der über zwei Bambusstangen getanzt wird, von einer Gruppe aus Herzogenaurach. Nahtlos ging es schließlich in die Halle, die in eine Disco mit Scheinwerfern verwandelt wurde.

Die 56-jährige Philippina Ermenita Suske, die seit 32 Jahren in Speichersdorf lebt, hatte mit der Caritas-Integrationbeauftragten Dolores Longares-Bäumler das Treffen organisiert. Ihr Team sorgte mit viel Mühe für philippinische Speisen von Caldereta (eine Art Gulasch), über Adobo (Fleisch mit Ingwer und Zwiebeln) und Lechon (gebackenes Schweinfleisch) bis zu Bangus (gebratener Fisch).
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