40 Hinweistafeln und QR-Codes informieren über Besonderheiten entlang Lehrpfad
Tor zum Naturpark Fichtelgebirge

Vor drittem Bürgermeister Rudi Heier, Landtagsabgeordnetem Christoph Rabenstein sowie Ehrenvorsitzendem Siegfried Schäller segneten die Pfarrer Dirk Grafe und Sven Grillmeier (vorne von rechts) den restaurierten Naturlehrpfad und die Biberstege. Bilder: hia (2)
Lokales
Speichersdorf
24.06.2015
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Nach 32 Jahren war der Naturlehrpfad in die Jahre gekommen. Von Lehrer Hermann Merkel angeregt und 1983 errichtet, informiert er auf 4,1 Kilometer über die geologischen und botanischen Eigenheiten im Tauritzbachtal.

Wie Erwin Dromann, Vorsitzender des Fichtelgebirgsvereins (FGV), betonte, nutzten - durch den Anschluss des Landkreises Bayreuth an den Verkehrsverbund - verstärkt Erholungssuchende aus dem Raum Nürnberg den Pfad. "Deshalb wurde dieser Lehrpfad jetzt als Torfunktion in den Naturpark Fichtelgebirge neu ausgerichtet und die Verbindungswege verbessert ausmarkiert."

Dadurch bestehe jetzt auch die Möglichkeit, in den Bereich des Hohen Fichtelgebirges zu wandern, um etwa die Gänskopfhütte zu erreichen. Daneben sei eine stärkere Vernetzung der verschiedenen Einrichtungen im südlichen Fichtelgebirge mit Anbindung an das VGN-Netz vorgenommen worden.

Über 40 neue Hinweistafeln machen Wanderer auf die wichtigsten Baum- und Straucharten, aber auch auf verschiedene Blumen, Gräser, Moose und Farne aufmerksam. Die Besucher erhalten Hinweise auf die Zusammenhänge zwischen geologischem Untergrund, Bodenart und Pflanzenwelt. Mittels QR-Codes auf jeder Tafel lassen sich ausführliche Informationen auf Smartphones anzeigen.

Ein Dank und viel Lob galt Medienwart Markus Brückner und Hüttenwart Ingo Sporbert. In ihren Händen lagen die Neugestaltung und Umsetzung. Brückner hat zudem Info-Flyer erstellt und dem FGV so 5000 Euro erspart. Die Baumaßnahme selbst schlug mit 20 000 Euro zu Buche, wozu die Ortsgruppe 4000 Euro beisteuerte. Naturpark Fichtelgebirge, Landkreis, Gemeinde, Stiftung Natur und Kulturlandschaft Fichtelgebirge und Raiffeisenbank am Kulm Projekt finanzierten das Projekt mit.
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