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Lokales
Speichersdorf
26.09.2014
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In Sachen Breitbandausbau ist Speichersdorf ganz vorne dabei. Als eine der ersten im Bezirk dürfte die Gemeinde demnächst einen Kooperationsvertrag abschließen. Vermutlich kommt ein großer deutscher Anbieter zum Zug.

Bürgermeister Manfred Porsch berichtete den Räten, dass das reformierte Förderprogramm Bayerns die Vorarbeiten erleichtert habe. Außerdem könne die Gemeinde nun mit bis zu 830 000 statt bisher 500 000 Euro Zuschuss rechnen. "Unser Ziel ist es, in allen Ortschaften wenigstens 30 Megabits pro Sekunde anzubieten", erklärte Porsch.

Zwei Anbieter hätten sich für den Ausbau interessiert und Angaben zur Wirtschaftlichkeitslücke gemacht, also einen Betrag benannt, den sie als Zuschuss für den Ausbau benötigen. Beide Angebote seien geprüft worden, erklärte Michael Langer von der Breitbandberatung Bayern. Die Verwaltung geht davon aus, dass die Telekom zum Zug kommt.

Diese Entscheidung müsse die Gemeinde allerdings mit dem Breitbandzentrum und der Regierung der Oberpfalz absprechen. Wenn beide Stellen grünes Licht geben, wird der Förderantrag bei der Regierung von Oberfranken gestellt. "Sobald die Förderzusage vorliegt, folgt der Kooperationsvertrag." Wenn die Bundesnetzagentur keine Einwände vorbringt, können Gemeinde und Anbieter wohl noch im Oktober den Vertrag schließen. Danach beginnt die Planungsphase. Förder- und Bauzeitraum betragen ein Jahr.
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