Auch die Speichersdorfer Trassengegner sehen keinen Erfolg
Sauer auf Seehofer

Lokales
Speichersdorf
07.07.2015
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Entrüstung hat der Koalitionsgipfel der Parteispitzen von CDU, CSU und SPD am vergangenen Mittwoch, 1. Juli, in Berlin zum Thema Energiewende bei der Bürgerinitiative "Speichersdorf sagt nein" ausgelöst. Die Pläne für zwei Gleichstrom-Trassen durch Bayern seien von einem bürgerfreundlichen Netzausbau weit entfernt.

Von Horst Seehofers und Ilse Aigners Versprechen, den Ausbau zu verhindern, sei wenig geblieben, sagt Sprecherin Annke Gräbner, beide Trassen sollen kommen. Daran ändert nichts, dass es neue Start- und Zielpunkte für die Leitungen geben und Teile der Leitung unter der Erde laufen sollen. "Der Ministerpräsident und seine Wirtschaftsministerin versuchen es, aber das Ergebnis können die beiden nicht schön reden", sagt Gräbner. Deshalb verweigerte das Aktionsbündnis am Freitag einen Termin mit Aigner in Regensburg, bei dem sie das Ergebnis erläutern wollte.

"Wir wollen die Trasse nicht nach dem Floriansprinzip verschieben, sondern verhindern", sagt Gräbner. Deshalb geht der Protest weiter. Am Freitag, 10. Juli, besuchen die Trassengegner in Leupoldsgrün im Landkreis Hof ein Protestfest. Die Speichersdorfer treffen sich um 17 Uhr am Bahnhof in Kirchenlaibach. Mit Autos wird in Fahrgemeinschaften nach Leupoldsgrün gefahren. Rückmeldungen bei Annke Gräbner, Telefon 09275/1864, oder info@speichersdorf-sagt-nein.de.
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