Bauanträge stapeln sich

Lokales
Speichersdorf
02.05.2015
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Mit haufenweise Bauanträgen und der Parksituation entlang des Wirbenzer Kirchbergs befasste sich der Speicherdorfer Bauausschuss in der Aprilsitzung. Manche Autofahrer würden falsch parken und den Verkehr dadurch behindern.

Der Wirbenzer Ortssprecher Lothar Graf wies bei der Sitzung auf die schwierige Parksituation entlang des Kirchbergs in Wirbenz hin. Manche Verkehrsteilnehmer würden ihr Fahrzeug nicht auf dem durch farbige Pflastersteine gekennzeichneten Parkstreifen, sondern teils auf der engen Fahrbahn abstellen.

Vor allem größere landwirtschaftliche Fahrzeuge könnten nicht mehr durchfahren und müssten rückwärts bergab zurücksetzen. Der Speichersdorfer Bürgermeister Manfred Porsch sah hier aufgrund der bereits durch die Gemeinde erfolgten Abhilfemaßnahmen keinen Handlungsbedarf. Verkehrswidrig Parkende müssten auf ihr Fehlverhalten hingewiesen oder auch zur Anzeige gebracht werden. Auf Anfrage des Wirbenzer Ortssprechers informierte der Bürgermeister das Gremium zudem darüber, dass die Asphaltierung der Bundesstraße 22 im Bereich der Ortschaft Wirbenz mit Flüsterasphalt ausgeführt werde. Des Weiteren beantragte Graf zu prüfen, ob ein windbrüchiger Baum in der Ortschaft beseitigt werden müsse. Franc Dierl (CSU) gab die Klagen von Bürgern über vermehrt wiederauftretenden Hundekot auf Gehwegen weiter. Porsch verwies auf die vielen Kotbeutelstationen. Ein erneuter Aufruf im Gemeinderundbrief zur Sauberhaltung der öffentlichen Flächen werde folgen.

Werbepylone für Tankstelle

Günter Schott aus Wirbenz zeigte den Abriss des leerstehenden Wohngebäudes seiner Großeltern in der Brüdereser Straße in Speichersdorf an. Einwände gab es dazu nicht. Bettina Kühnel und Thorsten Küffner aus Zeulenreuth planen den Neubau eines Wohnhauses. Das Grundstück soll über ein Vorderliegergrundstück wege-, wasser- und abwassermäßig erschlossen werden. Der Ausschuss gab für das Bauvorhaben unter der Bedingung grünes Licht, dass das Wege- und Leitungsrecht dinglich gesichert sei und die Kosten für die Hausanschlüsse und Wegebefestigung durch den Antragsteller selbst getragen werden. Der Tankstellenbetreiber ENI aus München hat 2014 einen Bauantrag zur Errichtung einer 20 Meter hohen Werbepylone als Fernwerbezeichen für die geplante neue Tankstellenanlage nahe der B 22 gestellt.

Dem Vorhaben war unter der Vorgabe von maximal 15 Metern Gesamthöhe zugestimmt worden. Nun lag dem Bauausschuss eine entsprechende Tekturplanung vor. Der Ausschuss votierte einstimmig für die geänderte Planung außerhalb der 20-Meter-Bauverbotszone zur Bundesstraße. Nach Anfrage zum Baubeginn der Tankstellenanlage terminierte Porsch diesen auf Anfang Juni 2015. Viktor Leimann aus Speichersdorf möchte innerhalb des geschlossenen Ortsbereiches von Haidenaab ein neues Wohnhaus und eine Halle errichten. Beiden Anträgen wurde ohne Gegenstimme zugestimmt.

Sebastian Graf aus Wirbenz wollte wissen, ob er auf dem Grundstück mit der Flurnummer 176 der Gemarkung Wirbenz ein Wohnhaus errichten darf. Porsch erläuterte, dass die Erschließung gesichert ist. Das Bauvorhaben wurde befürwortet.
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