Die 100 fest im Blick

Auf die Gesundheit: Maria-Anna Höhne stößt mit Bürgermeister Manfred Porsch (links) und Pfarrer Sven Grillmeier an. Bild: hia
Lokales
Speichersdorf
03.11.2015
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Gute Beine, noch bessere Augen: Maria-Anna Höhne feierte ihren 90. Geburtstag bei guter Gesundheit. Der viele Sport der Vergangenheit zahlt sich aus.

"Der Rollator steht in der Garage - und da steht er gut!" Auch mit 90 Jahren möchte Maria-Anna Höhne von ihrem Hilfsgefährt nichts wissen. Rüstig versorgt sich die Jubilarin selbst, wäscht, bügelt und kocht. "Und die Zeitung liest sie noch immer ohne Brille", erzählt Tochter Gabi.

Viele Hände musste Maria-Anna Höhne an ihrem 90. Geburtstag schütteln. Nachbarn, Freunde und Verwandte gratulierten. Zuerst natürlich die Kinder Jürgen, Siegfried, Gabi und Uwe, die Enkel Matthias, Andreas, Michael, Stefan, Barbara, Carolin und Tobias und die Urenkel Kilian, Rebecca, Valentina und Xaver. Neben Pfarrer Sven Grillmeier und Bürgermeister Manfred Porsch waren auch die Siedler gekommen.

Porsch, gratulierte auch als Vorsitzender des TSV. Ihm gehörte Höhne schon vor dem Krieg an. Als der Verein wieder gegründet wurde, trat sie 1964 bei und war jahrzehntelang in der Frauen-Turngruppe. Dazu fuhr sie Ski und kegelte. Der viele Sport zahle sich nun aus, so Sohn Jürgen.

Als fünftes von acht Geschwistern der "Bahnerer"-Familie Karl und Johanna Wegmann kam sie am 31. Oktober 1925 in der Bayreuther Straße zur Welt. In Kirchenlaibach besuchte sie die Schule. Anschließend absolvierte sie eine Ausbildung zur Großhandelskauffrau. Als Verkäuferin und Verkaufsstellenleiterin war sie lange in Einkaufsmärkten tätig. 1948 lernte sie in Marktschorgast in einer Bäckerei den aus der Nähe von Küstrin an der Oder stammenden Montage-Installateur Otto Höhne kennen. Dabei hat es so gefunkt, dass sie wenige Monate später 1949 in der St.-Ägidius-Kirche in Kirchenlaibach heirateten. Bis Mitte 2014 hielten sie 65 Jahre lang zusammen, dann starb Otto. Seit 1967 wohnt die Familie im Eigenheim in der Jahnstraße. Haus und Garten waren Maria-Anna Höhne immer wichtig. Auf der Terrasse hat sie ihr Lieblingsplätzchen, von wo aus sie den Blick in den Speichersdorfer Südwesten genießt.
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