Einsatz zu Hause

Jörg Fichtner (rechts) ist einer von acht Spezialisten für den Wechselladerfuhrpark der Wehr. Dieser machte den 270 000 Euro teueren Anbau nötig. Er und sein Vater Edmund brachten sich auch hier mit ein. Bild: hia
Lokales
Speichersdorf
24.02.2015
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Speichersdorfs Feuerwehrleute hatten im vergangenen Jahr fast häufiger die Kelle als den Schlauch in der Hand. Den dringend nötigen Anbau am Gerätehaus erledigten sie selbst.

62 Aktive, darunter 26 Atemschutzgeräteträger, führen die Kommandanten Roland Steininger und Florian Sehnke an. Neben 47 Einsätzen erledigten sie den Anbau zweier Stellplätze am Feuerwehrhaus, berichtete Steininger in der Hauptversammlung.

"Ich hoffe, dass es jetzt wieder ruhiger wird", wünschte er sich. Für Schlauchpflege und Fuhrpark wendeten die Aktiven 2014 80, für den Bau der Stützmauer 160 und den Umbau der Fahrzeughalle 200 Stunden auf. Die Arbeiten für Strom, Holzverkleidung, Mauer und Putz benötigten 560 Stunden. Steininger dankte besonders Andreas Dorsch, Jörg Fichtner, Udo Zeitlmann und Edmund Olischer.

Zu den Einsätzen zählten 14 Brände und 23 technische Hilfeleistungen, 816 Stunden waren die Aktiven im Einsatz. Drei Gruppen legten die Leistungsprüfung Wasser ab. 20 Aktive bildeten sich am Defibrillators weiter. Die digitalen Handsprechfunkgeräte sollen Ende Mai arbeiten. Steininger erinnerte auch an die Katastrophenschutzübung auf den Bahngleisen bei Haidenaab. Kindergarten- und Grundschulgruppen waren im Feuerwehrhaus zu Gast. Die Eisenbahnfreunde wurden über das Thema Rauchmelder informiert.

Aus der Jugendfeuerwehr begrüßte Steininger Kristina Littig, Jonas Olischer und Andre Hofmann. Neu sind Lisa Dorsch sowie Ramona und Maximilian Zureck. Steininger dankte den Kameraden der anderen Gemeindewehren für den Dienst in der Stützpunktfeuerwehr. "Tagsüber wird es schwieriger, genügend Leute zu finden."
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