Falken fast filmreif

"Nikolaus, was tropft denn da?" fragte die Kindergruppe. Bild: hia
Lokales
Speichersdorf
28.11.2014
16
0

Dieses Preis-Leistungs-Verhältnis lässt sich nicht toppen: Ein Theaterabend, vier Stücke, freier Eintritt. Die Akteure der Speichersdorfer Falken boten auf der Bühne keine Billigware.

Gelungene Premiere für die Falken-Theatergruppen: Frenetischer Applaus war der Lohn für die Stücke der vier Gruppen. Seit September hatten 18 Kinder und Jugendliche unter der Regie von Claudia Fischer geprobt. "Ich kann mich an keine Aufführung erinnern, bei der das Proben so viel Spaß gemacht hat", meinte Fischer.

Die Acht- bis Zwölfjährigen zeigten "Nikolaus, was tropft denn da?". Esmeraj und Merve Göktas, Emely Zettlmeissl, Anna und Laura Rieß sowie Anna und Marie Haßfurter spielten ihre Rollen toll. Die Zwillinge Hasal und Zuhal Yasar führten als Moderatoren durch die Szenen. Das aufwendige Bühnenbild von Nadine Bäsler und Trixi Krauss erforderte fünf Umbauten. Fünf Freundinnen suchen für den Welpen Taps ein Zuhause. Weil die Eltern keinen Hund im Haus wollen, binden die Kinder raffiniert den Nikolauses ein, um die Eltern vor vollendete Tatsachen zu stellen.

Hanna Zeitler, Florian Giestl, Marie Abert, Carina Brandl und Manfred Gillich zeigten das Stück "Fußball-Fieber". Die Schauspieler machten das Klischee der ahnungslosen Frauen zum Thema. Beider Geschichte "Zum ersten Mal" zeigten die 14- bis 16-jährigen Felix Zeitler, Florian und Lukas Giestl, Sandra Gillich, Kathrin Weidmann und Jessi Schumacher ein schwieriges Stück mit heikler Thematik. Es ging um eine Hochzeitsnacht, die immer weiter verschoben wird. Mit von der Partie war auch die Erwachsenentruppe mit Harald Weidmann, der auch Regie führte, Julia Hess, Manfred Gillich, Claudia Fischer und Steffi Aleksa. Bei ihrem Schwank sorgte "a recht vitaler Pflegefall" für Furore.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2014 (8194)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.