Fränkische Noten als Bezahlung

Lea Schmidt bot am Klavier "Küss mich, halt mich, lieb mich" von Karel Svoboda. Bild: hia
Lokales
Speichersdorf
07.11.2014
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Einer der es wissen sollte, lobte die Musiker der Speichersdorfer Musikschule in den höchsten Tönen. Nach dem Herbstkonzert setzte Komponist Hans Schöffel zum Loblied an.

Für eine Überraschung sorgte beim Herbstkonzert der FGV-Musikschule der Weidenberger Musiker und Komponist Hans Schöffel. Er überreichte einen kompletten Notensatz fränkischer Blasmusik als Geschenk. Vor der Geschenkübergabe standen aber die Schüler der Schule im Mittelpunkt.

Schulleiter Michael Pöllath, führte durch das dreistündige Programm. In 18 Einzelauftritten stellten Solisten und Ensembles ihre Fortschritte auf den Blas-, Streich-, Tast- und Schlaginstrumenten unter Beweis. Das Programm rahmten die Speichersdorfer Musikanten unter Leitung von Jürgen Küffner ein. Etwas Besonderes waren die "Cartoon highlights". Nach dem Arrangement von Stefano Conte spielten die Musiker ein Medley bekannter Zeichentrick-Titelmelodien. Dabei kamen Erinnerungen an Paulchen Panther, Alice im Wunderland, Pinocchio und Wicki auf.

Viel Applaus erhielt Christian Kohlbeck, der bei "Rock around the clock" an der Gitarre glänzte. Dass sie viel geübt hat, bewies Katharina Roth. Die Geigerin wagte sich an die "Humoresque" von Antonín Dvorák. Das Violinenensemble unter Leitung von Ulrike Reichel-Greber bot zudem den "Schwan", arrangiert von Barbara Doretsberger.

Auf dem Keyboard spielten Corinna Scherer das "Menuett" von Johann Sebastian Bach und Jennifer Barakow den "Eurovision-Song" von Marc-Antoine Charpentier. Am Klavier intonierten Helene Bauer den "Blues Rock No. 1" von Eduard Pütz, Viktoria Krämer "Plaisir dámour" von Jean Martini, Benedikt Scherm "Angels" von Robbie Williams und Lea Schmidt "Küss mich, halt mich, lieb mich" von Karel Svoboda. Ebenfalls beteiligt waren am Euphonium Sebastian Kopp, am Schlagzeug Michael Nerlich, an der Querflöte Julia Prischenk sowie am Akkordeon Florian Dötsch.

Auch ihre Leistung lobte Hans Schöffel, als er am Ende des Konzerts ans Mikrofon trat. Zwölf mal sei er zu Gast und immer wieder begeistert gewesen, vom hohen Niveau. Als Anerkennung habe er fränkische Lieder umgeschrieben für das Orchester sowie für Akkordeon. Die Sätze enthalten Kompositionen wie den "Fenknseeser Galopp, "Du mußt da Ba auf zeitn do" und den "Landsturmmarsch". Schöffel versprach, das nächste Mal für alle Instrumente auf der Bühne einen Satz zu überreichen. Dafür wünschte er sich, dass einmal alle miteinander die Lieder spielen.
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