Gemeinschaftshaus genehmigt

Lokales
Speichersdorf
11.07.2015
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Gemeinschaftssinn und dörflicher Zusammenhalt soll belohnt werden: Plössen erhält ein aus Haushaltsmitteln der Gemeinde und Fördergeldern der Flurbereinigung finanziertes Gemeinschaftshaus. Dass die Plössener ihren Beitrag dazu leisten, ist Ehrensache.

In der Julisitzung stellte Bürgermeister Manfred Porsch Planung und Bauantrag der Gemeinde eines Gemeinschaftshauses vor. Er erläuterte, dass Standort und Raumprogramm in vielen Arbeitssitzungen des Plössener Arbeitskreises beraten wurde. Die Grobplanung ist mit dem Amt für Ländliche Entwicklung abgestimmt.

Den vom Architekturbüro Singer aus Bayreuth erstellten Bauplan stellte die in Plössen wohnende zweite Bürgermeisterin Simone Walter vor. "Die Plössener identifizieren sich voll mit dem großen Projekt", versicherte Walter. Das in Massivbauweise entstehende Gebäude gliedert sich in einen Gast- und Versammlungs-, einem WC- und einem Eingangs- und Lagertrakt. Das Gebäude wird ebenerdig ohne Keller und Dachgeschoss behindertengerecht gebaut. Im Gastraum finden 70 Personen, das Stuhl- und Getränkelager sowie eine Küche Platz. Das Hauptgebäude erhält aus Kostengründen ein aus Nagelbindern konstruiertes Sattel- und die beiden Nebentrakte Pultdächer.

Auf der Südseite entsteht eine Terrasse. Dazu sind Auffüllungen und eine Böschung auf der Bachseite nötig. Parkplätze gibt es entlang der Siedlungsstraße. Eine Zufahrt zur Staatsstraße war nicht möglich. Bei größeren Veranstaltungen kann auf dem nahen Festplatz geparkt werden. Als Bauort dient eine freie Fläche zwischen Bürgermeister-Kohl-Siedlung und dem alten Ortskern. Das Grundstück kaut die Gemeinde."Die Plössener werden kräftig mit anpacken. 42 Bürger haben zugesagt, in einen Verein für die Bewirtschaftung einzutreten", versicherte Walter. Der Rohbau wird ausgeschrieben.

Kritik wurde an den kalkulierten Baukosten von 537 000 Euro laut, allein das Gebäude soll 423 000 Euro kosten. Mehrere Ratsmitglieder monierten den zu hohen Kubikmeterpreis des Gebäudes.

Walter berechnete Kosten von 355 000 Euro. Davon soll ein Teil durch Eigenleistung erbracht werden. Vor dem Bauantrag wird beim Amt für ländliche Entwicklung das Einvernehmen eingeholt. Einstimmig votierte der Rat für das Vorhaben und erteilte die Befreiungen vom Bebauungsplanes.
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