Jubiläum in der Speichersdorfer Festhalle mit Konzert und Jubilarehrung
Seit 50 Jahren Garant für Kultur

Lokales
Speichersdorf
21.10.2015
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Mit Salonmusik und Evergreens vom Damenorchester "Cappuccino" feierte der Kulturverein sein 50-jähriges Bestehen. Den Konzertabend nutzte der Verein auch für eine Rückschau und die Auszeichnung langjähriger Mitglieder.

"Es ist nicht der Abend der großen Festreden", so Vorsitzender Sepp Mittelmeyer. Der kulturelle Genuss solle im Mittelpunkt stehen, und die Stützen des Vereins. "Die Jubilare haben den Verein treu gedient." Besonders nannte er die Frauen und Männer der ersten Stunde: Albert Busch, Werner und Rosemarie Dollhopf, Marieluise Egli, Emmi Elefant, Anton Fürst, Gertraud und Dieter Kühnel, Franz Pickert, Susi Schaff und Anneliese Will. Mittelmeyer und sein Stellvertreter Rudi Richter zeichneten sie für 50 Jahre Mitgliedschaft mit Urkunde und Blumen aus. 40 Jahre halten Erika Popp und Elfriede Fürst, 25 Jahre Christa Arndt, Günter Littomisky, Hannelore und Werner Küffner sowie Mariele Moller dem Kulturverein die Treue. Ihnen sang das Ensemble ein Ständchen an.

Zuvor hatte Bürgermeister Manfred Porsch an die Gründungszeit des Vereins erinnert. Dank galt Rudi Richter für Festschrift und Chronik. Im September 1967 rückte Sepp Mittelmeyer und Joachim Leithof an die Spitze des Vereins. "Sepp, da begann deine Karriere als Vorsitzender", so der Laudator. Nach einer kurzen Krise ging es nach 1970 mit einer neuen, bis heute in allen Positionen weitgehend unveränderten Führungsriege steil bergauf.

Der Mitgliedsbeitrag betrug monatlich eine Deutsche Mark, für Familienmitglieder und Rentner 50 Pfennig. Viele Frauen und Männer haben sich engagiert, um kulturelle Veranstaltungen zu planen und durchzuführen. Porsch erinnerte an viele Auftritte namhafter Künstler in der Festhallenbühne.

Glänzend organisiert waren viele Ausflüge an den Gardasee mit Besuch der Oper Nabucco in Verona und die Besichtigung des Mailänder Domes und Scala. Aber auch die Tagesausflüge in die Region, bei denen Freizeit und Vergnügen nicht zu kurz kamen. Da kam es auch schon mal vor, dass kurzerhand auch ein Musikant auf der Rast vergessen wurde, so eine der vielen Anekdoten. "Ihr habt dafür gesorgt, dass die kulturelle Szene reicher und vielfältiger geworden ist."
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