Mehr "junges Gemüse"

Zweiter Vorsitzender Norbert Kopp (rechts) zeichnete Franz Pickert (Zweiter von links) für 40-jährige Mitgliedschaft aus. Urkunden erhielten zudem Vorsitzender Horst Surauf sowie Teresia Wolf und Franz Pögelt (von rechts) für 25 Jahre Treue. Bild: hia
Lokales
Speichersdorf
27.04.2015
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Zwei Aufgabenschwerpunkte für den Vorstand des Obst- und Gartenbauverein (OGV) machte Brigitte Redel in der Jahreshauptversammlung aus: die Öffentlichkeitsarbeit und die Nachwuchsgewinnung. Helfen soll dabei das Internet.

Ein erster Schritt ist bereits gemacht. Am Tag der gut besuchten Jahreshauptversammlung ging die Homepage des Vereins (www.ogv-speichersdorf.de) offiziell ans Netz. Schriftführerin Brigitte Redel, die nach 29 Jahren Alfons Bayer abgelöst hatte, berichtete von stabilen Mitgliederzahlen (aktuell 102). Dennoch werde ein Schwerpunkt in der Vereinsarbeit bei der Nachwuchsgewinnung liegen. Neben Geburtstagsbesuchen warf sie einen Blick zurück auf die Kreisverbandsversammlung. Nach dem Wiedereintritt in den Landesverband wurde die Satzung angepasst.

Als vollen Erfolg bezeichnete Vorsitzender Horst Surauf die Baumpflanzaktion kurz vor Ostern. In jedem der vier Kindergärten sei ein Obstbaum gepflanzt worden. "Für die Kinder war es ein tolles Erlebnis", meinte der Vereinschef. Für 2016 werde man sich etwas Vergleichbares einfallen lassen. Surauf kündigte an, dass der 2014 aus gesundheitliche Gründen verschobene Schnittkurs für Obstbäume im Herbst 2015 neu angesetzt werde.

Er gab auch zu bedenken, dass die Leihgebühren für Geräte seit zehn Jahre nicht mehr erhöht wurden. Die Kosten seien aber deutlich gestiegen. Auch Dünger sei teuerer geworden. Der Redner schlug daher vor, die Sätze 2016 zwischen 50 Cent und einem Euro zu erhöhen, was in der Versammlung auf Zustimmung stieß. Suraufs Dank galt in diesem Zusammenhang Gerätewart Robert Söllner für die Sorgfalt und die Pflege des Gerätebestandes.

Ferner schlug der Vorsitzende die Anschaffung eines mit Akkus betriebenen Hoch-Entasters bis 3,80 Meter vor. Wenngleich teuer (durchschnittlich 1000 Euro), sei aufgrund des steigenden Altersdurchschnitts der Mitglieder ein solches Gerät hilfreich. Da er dafür bereits einen günstigen Preis ausgehandelt hat, war das Votum der Versammlung einstimmig.

Kassiererin Ingrid Kostka berichtete von einem guten Plus in der Kasse. Einwandfreie Buchführung bescheinigte Kassenprüfer Willi Kurz. Bürgermeister Manfred Porsch würdigte den Obst-und Gartenbauverein als aktiven Verein, seinen Vorsitzenden als fleißigen Chef.

Als krönenden Abschluss der Zusammenkunft gab es nicht nur ein Essen. Jedes Mitglied durfte auch den Tischschmuck mit nach Hause nehmen.
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