Nach Dach neue Absauganlage

Für 25 Jahre aktiven Dienst erhielt Hubert Höreth (Dritter von links) das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Gold gab es für Gerhard Kreutzer (Vierter von links), der seit vier Jahrzehnten dabei ist. Ihnen dankten Kommandant Roland Steininger (Zweiter von links), stellvertretender Kommandant Florian Sehnke (links), Kreisbrandinspektorin Kerstin Schmidt, Bürgermeister Manfred Porsch und Kreisbrandmeister Karlheinz Sehnke (von rechts) für das gezeigte Engagement. Bild: hia
Lokales
Speichersdorf
07.12.2015
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Bei den Brandschützern ist alles im Lot. Das zeigte der Kameradschaftsabend der Stützpunktfeuerwehr, bei dem Ehrungen im Mittelpunkt standen.

Für eine Bilderbuchkarriere in 25 Jahren (Jugendsprecher und -wart, alle Leistungsabzeichen, Atemschutzgeräteträger, Maschinist, Sprechfunk, CSF-Träger, stellvertretender Kommandant, Löschmeister und Stromspezialist) ging das Feuerwehrehrenzeichen in Silber an Hubert Höreth. Das Abzeichen in Gold für 40 Jahre sowie einen Gutschein für das Feuerwehrerholungsheim erhielt Gerhard Kreutzer. Vor allem mit seinem privaten Maschinenpark erleichtere er die Feuerwehrarbeit ungemein, meinte Kommandant Roland Steininger

In seiner Rückschau berichtete Steininger, dass der Digitalfunk eingebaut ist. Die Jugendfeuerwehr hat das Johannisfeuer ausgerichtet, mit Abordnungen wurden Feste besucht. Die Aktiven absolvierten monatliche Übungen sowie welche bei Feuerschutzwoche und trainierten am AB-Umwelt. Im April gehen Kameraden zum Lehrgang Atemschutzgeräteträger. "Man kann auf solch eine Mannschaft stolz sein, die sich die Zeit nimmt und so oft wie möglich bei Übungen, Einsätzen oder anderen Veranstaltungen dabei ist", betonte der Redner.

Ein Schwerpunkt lag auf den Baumaßnahmen. Mit dem Kommunalen Unfallversicherungverband wurde der Umbau begutachtet. Neben dem bereits realisierten neuen, isolierten Dach für die Fahrzeughalle wird es im zweiten Bauabschnitt neue Tore und eine neue Absauganlage geben. Im dritten Bauabschnitt stehen 2016 der Umbau des Unterrichtsraums, der Sanitäranlagen und Küche, ein neuer Raum für die Atemschutzgerätepflege sowie ein neuer Jugendraum mit Teeküche an. Der Schlauchturm soll verkleidet werden.

Dank galt unter anderem den Kirchenlaibacher Kameraden, die monatlich am AB-Umwelt üben und im Ernstfall mit ausrücken, ebenso Andrea Doser und Erna Fichtner für wärmenden Kaffee und Tee. Für einen eindrucksvollen Querschnitt der Feuerwehrarbeit im Jahr sorgten mit einem musikalisch unterlegten digitalen Jahresrückblick und dem Bahnübungsfilm Christian Schwarzer und Stefan Steininger.

"Ihr macht hier eine ehrenamtliche Arbeit, die seinesgleichen sucht - diese Leistungen kann man nicht bezahlen", betonte Bürgermeister Manfred Porsch. Vor allem imponierten ihm die unzähligen Stunden der Ausbildung an den Abrollbehältern und die Fortbildung. "Es wird auch nicht gefragt, wer wie wann wo Hilfe braucht - bedingungslose Hilfe ist angesagt, wenn der Funkwecker geht", ergänzte Kreisbrandinspektorin Kerstin Schmidt. Zudem gebe es in Speichersdorf, egal mit welchem Anliegen der Kreisverband an den Kommandanten herantrete, kein Nein.

Die Kreisbrandinspektorin stimmte die Kameraden aber ein auf ein Mehr an Arbeiten mit immer weniger Personal ein. Als Beispiel nannte sie die Erste Hilfe, die zunehmend von der Feuerwehr mit übernommen werden muss.
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