Neue Ideen für alte Probleme

Hermann Eisenhut, Manfred Porsch, Christoph Rabenstein (von links) und Annke Gräbner (rechts) besprechen mit Staatssekretärin Anette Kramme die Probleme am Bahnhof. Bild: ikt
Lokales
Speichersdorf
20.11.2015
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Die Probleme am Bahnhof in Kirchenlaibach sind bekannt. Beim Besuch der Staatssekretärin Anette Kramme spielten Bürgermeister und Gemeinderäte mit neuen Ideen: Sogar ein Studentenwohnheim können sie sich in dem Gebäude vorstellen.

Am Buß- und Bettag nutzte Bürgermeister Manfred Porsch den Besuch von Anette Kramme, Parlamentarische Sozialstaatssekretärin, und SPD-Landtagsabegordneten Christoph Rabenstein für einen kleinen Rundgang zu den Problemstellen des Ortes. Beim leerstehenden Bahnhofsgebäude verwies Bürgermeister Porsch darauf, dass die Bahnhofshalle sinnvoll als Wartebereich genutzt werden könne, insbesondere für Schüler, die auf den Bus nach Kemnath warteten. Leider gebe es aktuell keine geeignete Aufsichtsperson. Auch der Bau eines Haltestellenhäuschens ist im Gespräch.

Die Kernfrage nach der Verwendung des knapp 1000 Quadratmeter großen Bahnhofs ist immer noch ungeklärt und die Gemeinde sucht intensiv einen Investor für das Areal. Die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses der Gemeinde, Annke Gräbner und Hermann Eisenhut, schlugen die Einrichtung von Studentenwohnheimen vor, sollte sich ein geeigneter Investor finden.

Ein weiterer Punkt war die Barrierefreiheit. Nur das Gleis 1 ist barrierefrei zu erreichen, wird seit Jahren aber nur sporadisch genutzt. Laut der Deutschen Bahn liegt das Problem hierbei an den fehlenden Weichen. Bei den bis zu 1300 Fahrgästen täglich sei die Deutsche Bahn eigentlich für den barrierefreien Umbau verantwortlich, bemerkte Porsch. Daraufhin brachte Anette Kramme die Firma Vestner aus dem Raum München ins Gespräch, die ihrem Wissen nach kostengünstige Aufzüge in einer Art Baukastensystem herstellt. Die Verantwortlichen wollen das schnellstmöglich klären. Laut der Staatssekretärin bewege sich die Kirchenlaibacher Unterführung auf ähnlich schlechtem Niveau wie die meisten Unterführungen in der Region. Porsch ergänzte zu den Mängeln das schadhafte Entwässerungssystem und die wegen Vandalismusproblemen geschlossenen Toiletten.
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