Spannung kann steigen

Bayernwerk-Regionalleiter Rolf Freudenberger (von links), mit Thorsten Leusenrink von der Gemeinde und Konrad Walter, der für die Netzdienste in Oberfranken zuständig ist. Bild: hfz
Lokales
Speichersdorf
03.11.2014
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In Speichersdorf boomt der grüne Strom. Die Bayernwerk AG hat dafür gesorgt, dass auch die Infrastruktur dazu passt. Zwei Millionen Euro hat das Unternehmen in die Erweiterung des Umspannwerks investiert.

Schon heute fließen im Bayernwerk Leitungsnetz über 50 Prozent regenerative Energie", erklärt Rolf Freudenberger. Der Regionalleiter der Bayernwerk AG betreut ein Netz, das sich über zwei Drittel der Fläche Bayerns erstreckt. Auf absehbare Zeit müsse eine Menge Strom aus dezentralen, regenerativen Anlagen abtransportiert werden, weil die erneuerbaren Anlagen den Strom dann erzeugen, wenn Wind geht oder die Sonne scheint und nicht wenn er tatsächlich gebraucht wird, erklärte Konrad Walter. Der Leiter Netzdienste Oberfranken erklärte weiter, dass hierfür dem Umspannwerk in Speichersdorf viel Bedeutung zukommt.

Bei laufendem Betrieb

Am Werk ließ das Unternehmen ein 110 000-Volt-Schaltfeld ausbauen und einen weiteren Netztransformator einbauen. Dieser regelt die Verbindung zwischen der 110 000-Volt Hochspannungs- und der 20 000-Volt Mittelspannungs-Ebene. Außerdem arbeitet eine neue Mittelspannungsschaltanlage. Diese steht aus Sicherheitsgründen 20 Meter vom Betriebsgebäude entfernt in einem neuen Schalthaus. Die Schaltanlage bildet den Knotenpunkt zwischen den ankommenden und den abgehenden 20 000-Volt-Stromleitungen. Die Experten berichteten, dass die Montage der 20 000-Volt-Anlage und der Ausbau des 110 000-Volt-Schaltfeldes besonders aufwendig waren. Während der Arbeiten musste der Betrieb weiterlaufen, um die Region zu versorgen. Verwaltungsleiter Thorsten Leusenrink war dabei, als die Anlage offiziell in Betrieb ging.
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