Titel bei Speichersdorfer Cornhole-Meisterschaft verteidigt - Mais-Säckchen zielgenau werfen
Beattie hat den Kolben raus

Speichersdorf
23.07.2014
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Ein mit Mais gefülltes Säckchen in ein Loch werfen. So banal lässt sich Cornhole beschreiben. Der Freizeit-Trend aus den USA erfreut sich auch hierzulande immer größerer Beliebtheit. Bei den "Speichersdorf-Open" war es spannend bis zum Finale. Dort kam es zu einem Familienduell - mit einem alten Bekannten als Sieger.

Sport und Spiel bieten die schönste Form, Freundschaften zu pflegen. Das taten die Anwohner rund um die Albrecht-Dürer-Straße und etliche Speichersdorfer bei der Cornhole-Meisterschaft. 19 Paare wurden aus den 38 deutschen und amerikanischen Teilnehmern zusammengelost.

Beim Wurfspiel stehen sich zwei Mannschaften gegenüber und versuchen, mit Maiskörnern gefüllte Säckchen (15 mal 15 Zentimeter groß und 400 Gramm schwer) auf ein zehn Meter entferntes Brett (60 mal 90 Zentimeter) zu werfen. Ziel ist es, die Säckchen durch ein 27,5 Zentimeter großes Loch am Kopfende des Brettes zu befördern. Fällt ein Säckchen durch das Loch gibt es drei, bleibt es auf dem Brett liegen wird ein Punkt gezählt. Der konkurrierende Werfer kann seinerseits versuchen, das gegnerische Säckchen vom Brett zu werfen. Er hat Pech, wenn das gegnerische Säckchen statt vom Brett durch das Loch fällt. Das bringt dem Gegenspieler drei Punkte.

Bretter-Outfit

Das Spiel, das im 14. Jahrhundert bereits in Deutschland bekannt war, brachte Jason Beattie aus den USA mit nach Speichersdorf. 20 bunte Bretter, unter anderem im bayerischen und amerikanischen Outfit, verwandelten die Albrecht-Dürer-Straße in eine Spiel- und Freizeitstraße mit Grill- und Getränkestation. Deutsche und Amerikaner feierten gemeinsam und fieberten über fünf Stunden, bis die Sieger feststanden.

Vorsprung reicht nicht

Nervenkitzel und hochsommerliche Temperaturen heizten den Finalisten kräftig ein. Hier standen sich Jason Beattie, bereits im Vorjahr Sieger, mit Lia Ziegler sowie das Duo Lothar Ziegler und Enrico Outerelo Perez gegenüber. Lothar Ziegler musste dabei gegen seine Tochter antreten. Der Vorsprung von 15 zu 5 Punkten nach dem ersten Durchgang half Lothar und Enrico jedoch nicht, am Ende gegen Lia und Jason zu gewinnen.

Auf Platz drei folgten Geoffrey Seay und Reinhard Stangl vor Gudrun Pittner und Markus Knie. Am Ende stand die Überlegung im Raum, bei einer deutschen Cornhole-Meisterschaft anzutreten, die es inzwischen gibt.
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