Werben für die Region

Die hauptsächlich aus Holz bestehenden Spielgeräte sind nach zehn bis 15 Jahren morsch und marode. Deshalb müsse das Hauptaugenmerk auf die Unfallverhütung gelegt werden. Bild: ak
Lokales
Speichersdorf
29.04.2015
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Die Sanierung und Erneuerung der Spielgeräte auf den kommunalen Spielplätzen war eines der Hauptthemen der Bauausschusssitzung. Die Gemeinde hat dafür rund 30 000 Euro im Haushalt vorgesehen.

Das Geld soll verwendet werden, um einen Teil der insgesamt 15 Kinderspielplätze mit neuen Geräten auf Vordermann zu bringen und attraktiver zu machen. Dies betrifft hauptsächlich die am meisten frequentierten Anlagen im Bereich der Ortschaften Kirchenlaibach und Speichersdorf. "Bereits bei der Haushaltsberatung haben wir unserem Willen kundgetan, unsere zentralen Spielplätze zu sanieren und zu verbessern", erläuterte Bürgermeister Manfred Porsch.

Die hauptsächlich aus Holz bestehenden Spielgeräte sind nach zehn bis 15 Jahren morsch und marode. Sie könnten die Sicherheitsstandards nicht mehr einhalten. Das betrifft vor allem Klettergerüste, Spieltürme, Sandkästen und Schaukelgestelle.

Unfallverhütung hat Priorität

Besonderes Augenmerk muss auf die Unfallverhütung gelegt werden. Unter Berücksichtigung der Fallhöhe müssen die Flächen unter den Spielgeräte mit aufprallminderndem Material wie Sand oder Hackschnitzel ausgestattet sein. Der Unterhaltungsaufwand durch den Bauhof ist deshalb nicht zu unterschätzen.

Der Ausschuss nahm den Vorschlag des Vorsitzenden an, dass die Gemeinde eine Bestandserhebung pro Spielplatz veranlasst und ihr ein Ausstattungsvorschlag zur Entscheidung vorgelegt wird. Dabei soll die Besucherzahl großes Gewicht bei der Neuausstattung haben.

Feuerwehr pflastert

"Natürlich können wir nicht alle Wünsche der Eltern erfüllen. Ein Abenteuerspielplatz liegt bereits bei 30 000 Euro. Aber wir werden den eingeplanten Haushaltsansatz sinnvoll für neue Spielgeräte einsetzen", versprach das Gemeindeoberhaupt.

Porsch informierte, dass die Feuerwehr Frankenberg plane, die Pflasterflächen im Zufahrt- und Zugangsbereich zu erweitern. Die Arbeiten werden in Eigenleistung der Mitglieder erledigt. Lediglich die Materialkosten in Höhe von rund 4000 Euro soll die Kommune übernehmen. Der Ausschuss genehmigte das Vorhaben. Zum Thema Sonstiges informierte Porsch über eine Anfrage der Gesellschaft für die Landesgartenschau 2016 in Bayreuth. In einem Konzept wurde die Errichtung eines Regional-Pavillons aus Holz angeboten. Darin soll sich die Region vor- und darstellen. "Es ist eine gute Sache, die wir im Verbund der ILE-Mitgliedsgemeinden Frankenpfalz zur Werbung für unsere Region nutzen sollten", war Porsch überzeugt.

Bei der rund einwöchigen Präsentationszeit können die fünf Mitgliedsgemeinden dieses Öffentlichkeitspodium zur Eigendarstellung nutzen. Es besteht die Möglichkeit, lokale Delikatessen anzubieten. Der Bauausschuss erklärte einstimmig Interesse an der Präsentation.
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