CSU-Vorsitzender spricht kommunale Problemfelder an
Größer und langfristig denken

Politik
Speichersdorf
19.05.2017
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Eine lange Liste an Maßnahmen, denen sich der CSU-Ortsverband annehmen möchte, listet Franc Dierl in der Jahreshauptversammlung auf. Doch der Vorsitzende hat zunächst selbst noch Wichtiges zu erledigen.

Er zeichnete mit drittem Bürgermeister Wolfgang Hübner langjährige Mitglieder aus. 45 Jahre gehört Ewald Hader der Partei an. Auf 35 Jahre blickt Franz Kohl zurück. 15 Jahre sind es bei Markus Seitz.

Dierl beleuchtete die Arbeit der CSU-Gemeinderäte bei rund 30 Terminen. So hätten sie die städteplanerische Neuausrichtung des Zentrum beantragt. Die Festhalle sei sicher ein wichtiger Bestandteil, aber zunächst nur der Aufhänger. Allein sich mit einem Seniorenpark zu beschäftigen, sei zu kurz gedacht. Auf mehrere Jahre ausgelegt sei der Antrag auf Umgestaltung der Spielplätze in der Gemeinde gewesen. Auch gehören für Dierl zum Marketing nicht nur Begrüßungstafeln, sondern auch ein Leitbild, Gesamtkonzept und eigenes Logo. "Wir werden hier nachhaken und sehen, was raus kommt." Hartnäckigkeit habe sich ausgezahlt bei der Einfädelspur Zeulenreuth. Günther Moller und Wolfgang Hübner hätten seit Mitte der 1990er Jahre dafür Anträge eingereicht. Anknüpfend an den jetzt realisierbaren Radweg von Wirbenz bis Oberndorf forderte Dierl Förderprogramme intensiv zu nutzen, um den Ausbau der Radwege nach Seybothenreuth umzusetzen.

Neben dem Lehrermangel an der Grund- und Mittelschule sprach der Redner auch über ein Bushäuschen vor Bahnhofsgebäude. Dafür habe die CSU angeregt, eine Fläche zu erwerben. Passiert sei hier seit zwei Jahren nichts. Ebenso könnte die kommunale Tochter Bioenergie Speichersdorf GmbH & Co. KG längst mir mehr Leben erfüllt werden. Sie nur mit der Wärmeversorgung von Rathaus und Sportarena über Wasser zu halten, sei zu wenig. Vorschläge längst auf dem Tisch.

Minimalste Belastung für den Bürger sei oberstes Gebot bei der Sanierung der Kläranlage für vier Millionen Euro und der Straßenausbausatzung, betonte Dierl. Er zeigte sich verärgert, dass Bundesländer wie Hamburg Straßenausbausatzungen komplett gestrichen haben und Bayern deren Schulden über den Finanzausgleich mitfinanziere.

Als längst überfällig werte der Vorsitzende Dierl den Aufbau der Tagespflege. Hier galt sein Dank dem Diakonieverein um Harald Kettel und Carola Pfau. Tagespflege werde eines Tages zur Grundversorgung gehören wie Kindertagesstätten und Hausarzt.
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