Reservisten-Vorsitzender sieht in Terrorakten neue Art von Krieg - Junge Gemeinschaft
Opfer hinterhältiger Mörderbanden

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Speichersdorf
12.01.2016
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Alles im Lot bei der Soldaten- und Reservistenkameradschaft Haidenaab-Göppmannsbühl. Zu diesem Schluss kam, wer die Jahresversammlung des Vereins in der Gastwirtschaft Veigl besucht hat.

Der 85 Mitglieder zählende Verein war laut Vorsitzendem Roland Veigl im vergangenen Jahr wieder sehr aktiv. Er gehöre zu den tragenden Säulen im Ort. Das sah auch zweite Bürgermeisterin Simone Walter so: "Ihr setzt Zeichen für Frieden und Freiheit, und wir sind froh, dass es euch gibt." Neben den jährlich wiederkehrenden Aktivitäten wie Gestaltung des Volkstrauertags, Gratulationen bei runden Geburtstagen und Kappenabend, der im Vorjahr ein voller Erfolg gewesen sei, haben die Mitglieder die Anpflanzung beim Kriegerdenkmal erneuert. In diesem Zusammenhang bedankte sich Veigl bei zweitem Vorsitzenden Norbert Veigl, Thomas Popp, Siegfried Kotlar, Heribert Veigl, Alfons Scherm, Werner Veigl, Christian Veigl, Landschaftsgärtnerin Monika Dolata und bei der Gemeinde Speichersdorf.

Neben kirchlichen Festen, Fronleichnamsfest und Kirchenpatroziniums hat sich die Krieger- und Soldatenkameradschaft am Kirchenzug und Festgottesdienst anlässlich des 25. Gründungsjubiläums der Soldatenkameradschaft Kirchenlaibach beteiligt.

"Der Volkstrauertag war wieder eine feierliche und würdige Veranstaltung", berichtete der Vorsitzende. Angesichts der Terroranschläge in Paris sei er auch ein Tag der aktuellen Trauer gewesen. Man lebe in Zeiten, in denen Opfer einer neuen Art von Krieg zu beklagen seien; Opfer hinterhältig agierender Mörderbanden. Der Anschlag habe der offenen Gesellschaft, der freiheitlichen Lebensart in Europa und in der ganzen Welt gegolten. Roland Veigl: "Wir beugen unser Haupt vor den Toten, niemals aber beugen wir uns dem Terror."

Abschließend bedankte sich der Vorsitzende bei Gudrun Dötterl, die für Traudl Popp die Pflanztröge am Kriegerdenkmal pflegt. Als nächsten Termin gab er den 5. Februar für den Kappenabend im Gasthaus Scherm bekannt. Anschließend verlas Schriftführer Werner Veigl zum 28. Mal das Protokoll. Er freute sich darüber, dass zwei Drittel aller Mitglieder zwischen 21 und 60 Jahre alt seien. "Damit sind wir eine der jüngsten Soldatenkameradschaften weit und breit." Zum Kassenbericht von Klaus Kuchenreuther hatten die Revisoren Michael Emmerig und Peter Zeitler keine Einwände.

JubilareVorsitzender Roland Veigl und zweite Bürgermeisterin Simone Walter ehrten Markus Popp, Klaus Kuchenreuther und Michael Schraml für ihre 25-jährige Treue. Dafür erhielten die Jubilare von ihnen Urkunden sowie Ehrennadeln. (hia)
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