Asylarbeit intensivieren

Ein Erfahrungsaustausch, neue Bildungsprojekte und aktuelle Entwicklungen zur Förderung der Asylarbeit standen im Mittelpunkt der Herbsttagung von hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Volkshochschulen auf Bezirksverbands-Ebene in der Internationalen Begegnungsstätte Kloster Speinshart. Unser Bild zeigt die Tagungsteilnehmer mit Landrats-Stellvertreter und Bürgermeister Albert Nickl (Dritter von rechts) und die gastgebende Eschenbacher VHS-Geschäftsführerin Angelika Denk (rechts). Bild: do
Lokales
Speinshart
03.11.2014
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Das Kloster Speinshart war Ort der Herbsttagung der Bezirks-Geschäftsführer des Bayerischen Volkshochschulverbandes. Neben einer Fülle an Punkten schaffte es ein aktuelles Thema spontan auf die Tagesordnung.

Die Volkshochschule ist überall. Auch in der Internationalen Begegnungsstätte Kloster Speinshart. Dort, im Zentrum von Glaube, Begegnung und Kultur, trafen sich die Geschäftsführer des Bayerischen Volkshochschulverbandes (bvv) auf Bezirksebene zu ihrer Herbsttagung. Geleitet wurde die Tagung von Bvv-Bezirksvorsitzenden Richard Scheuringer. Gastgeber war Geschäftsführerin Angelika Denk von der Volkshochschule Eschenbach.

Die Themen waren vielfältig. Im Mittelpunkt der zweitägigen Konferenz im Musiksaal der Prämonstratenser-Abtei standen neben dem Erfahrungsaustausch der Einsatz von Marketing-Instrumenten, die Erörterung der Semesterprogramme, Projektentwicklungen und eine Exkursion zur Vulkanlandschaft des Rauhen Kulms.

Spontane Aufnahme in die Tagesordnung fand das hochaktuelle Thema der Asylarbeit und der Entwicklung und Förderung von Projekten und Programmen. Auch die zentralen Aufgaben einer "Volkshochschule der Zukunft" standen auf der umfangreichen Tagesordnung. Dazu zählt der Bezirksverband Bildungsgerechtigkeit, die interkulturelle Weiterbildung, Beiträge der VHS zur Qualifizierung von Fachkräften und die Bündelung der kommunalen Bildungsnetzwerke. Messlatte für zukunftsorientierte Weiterbildungspolitik sei die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Landesteilen, erklärte Angelika Denk.

"Wir haben in Speinshart Besonderes zu bieten", bemerkte stellvertretender Landrat und Bürgermeister Albert Nickl in einem Grußwort. Der Vorstellung des Kultur- und Bildungszentrums folgte ein Lob für die wertvolle Bildungsarbeit der Volkshochschulen. "Bevölkerung und Kommunen brauchen die VHS", stellte der Kommunalvertreter fest. Eine Führung von Pater Lukas, dem Leiter der Internationalen Begegnungsstätte, durch die Klosterkirche und durch die Abtei ergänzte das Veranstaltungsprogramm.
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