Bald strömt "flüssiges Gold"

Gut im Zeitplan ist die Baufirma beim Wasserleitungsbau entlang der "Betonstraße" in Richtung Zettlitz. Noch in diesem Jahr wird der Ortsteil bestes Tiefenwasser vom Wasserzweckverband Seitenthaler Gruppe beziehen, versprach Bürgermeister Albert Nickl in der Gemeinderatssitzung. Bild: do
Lokales
Speinshart
15.11.2014
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Die Festtagssuppe zu Weihnachten wird wohl keinen Chlor-Zusatz mehr enthalten: Auf eine neue Qualität des Trinkwassers, und das ohne Entkeimungsmittel, dürfen sich die Einwohner von Zettlitz freuen. Das "Geschenk" ist der Gemeinde voraussichtlich zirka 150 000 Euro wert.

Bürgermeister Albert Nickl informierte den Gemeinderat in der Sitzung am Donnerstagabend über die Baufortschritte bei der Verlegung der neuen Trinkwasserleitung für die Zettlitzer. "Fast die Hälfte der 1,2 Kilometer langen Strecke ist schon verlegt", freute er sich. Die Firma Prösl leiste gute Arbeit und werde den Leitungsbau planmäßig Ende November beenden, teilte Nickl mit.

Seit Jahren sorgen sich die Einwohner des Ortsteils um ihr Trinkwasser, das aus einem oberflächigen Grundwasservorkommen stammt. Immer wieder ist die Quelle der Zettlitzer mit Kolibakterien belastet. Vermutet werden Einträge aus der Landwirtschaft. Diesem Problem soll nun ein Ende bereitet werden.

Anschluss hat seinen Preis

Künftig versorgt der Wasserzweckverband Seitenthaler Gruppe die Nachbarn aus Zettlitz mit dem köstlichen Nass aus seinem Tiefbrunnen - belastungsfrei und in Spitzenqualität. "Noch heuer können die Zettlitzer mit 'flüssigem Gold' rechnen", versprach der Bürgermeister. Bauträger der Reinwasserleitung ist die Gemeinde. Umsonst geht allerdings nichts: Der Anschluss hat seinen Preis. Die Grundstückseigentümer haben einen Verbesserungsbeitrag zu zahlen.

Zur Beschleunigung der Baumaßnahme und zur Kosteneinsparung ist die Verbindungsstraße von Zettlitz in Richtung Speinshart derzeit gesperrt. Dafür bittet der Bürgermeister um Verständnis.

Mäharbeiten im Bach

Sorge bereitet dem Gemeinderat die fortschreitende Verlandung des Flusslaufes der Creußen in und bei Tremmersdorf. Albert Nickl berichtete nun von einem Ortstermin mit Vertretern des Wasserwirtschaftsamtes Weiden.

Als provisorische Maßnahme habe die Fachbehörde Mäharbeiten im Flussbett veranlasst. Um eine gründlichen Verbesserung des Wasserdurchflusses zu erreichen, erwarten die Räte in nächster Zeit Vorschläge des Wasserwirtschaftsamtes zur Entlandung des Bachlaufes.
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