Bürgermeister Albert Nickl stimmt Loblied auf Bürger, Kloster und Kommune an
"Guter Geist" in der Gemeinde

Lokales
Speinshart
22.12.2014
2
0
Kloster und Gemeinde sind ein Herz und eine Seele. Doch erst die Strahlkraft der Prämonstratenser-Abtei und der Internationalen Begegnungsstätte machen Speinshart so richtig zu einem Juwel unter den Kommunen der nördlichen Oberpfalz. Das weiß auch Bürgermeister Albert Nickl.

Bei der Jahresabschlussfeier der Gemeinde im Gasthaus Süßenweiher betonte er die Harmonie zwischen Kirche und Kommune als wesentlichen Bestandteil der Erfolgsgeschichte Speinsharts. Gleichzeitig beförderte Nickl die Ehrenamtlichen zu Trägern einer heimatverbundenen Kultur des Helfens und dörflicher Solidarität.

Das zirka 45-minütige Resümee, das Nickl auch vor den Ehrengästen Prior Pater Benedikt Schuster, Ortspfarrer Pater Adrian und Pater Andreas sowie vielen Freunden und Förderern Speinsharts um seinem Vorgänger Josef Scherl zog, war gespickt mit Erfolgsmeldungen und mit anerkennenden Worten. Rückblick und Dank, Besinnung und Pflege der Gemeinschaft waren für den Gemeindechef die Eckpfeiler seiner Ausführungen. Im Einzelnen verwies der Redner auf Schwerpunktinvestitionen in die Klostersanierung, in Tremmersdorf, Münchsreuth, Dobertshof und Zettlitz.

Auf die prägenden Einrichtungen der Gemeinde hinweisend, dankte der Bürgermeister für das gute Miteinander zwischen Kommune und Kloster. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an die Sonderförderung der Klosterpfarrei für den Kindergarten. Stellvertretend für das Personal der Kindertagesstätte dankte Nickl Leiterin Waltraud Wagner für die hervorragende Bildungsarbeit und gratulierte zur offiziellen Anerkennung als Elternberaterin und Begleiterin. "Wir haben im Kindergarten ein pädagogisches Team mit Herz und Leidenschaft", lobte der Bürgermeister.

Einen "guten Geist" bestätigte Nickl allen Vereinen und Ehrenamtlichen. Die Feierstunde nutzte er, um den bisherigen Feldgeschworenen Georg Fraunholz zu verabschieden. Fraunholz habe das Amt 15 Jahre gewissenhaft ausgeführt. Mit Reinhold und Gerhard Hefner und Max Henfling kann die Gemeinde auf drei neue Feldgeschworene bauen.

Bauen kann der Bürgermeister auch auf seinen Gemeinderat. "Wir haben ein sehr kollegiales Beratungsklima. Das tut der Gemeinde gut, wenn das Gremium an einem Strang zieht". Namentlich lobte Nickl seinen Stellvertreter Roland Hörl als einen Mann mit viel Gespür für richtige Entscheidungen sowie die Fraktionssprecher Roland Lins, Holger Götz und Hans Mayer.

Größtes Geschenk

Die finanzielle Entwicklung der Kommune war schließlich ein weiterer Themenschwerpunkt. Nickl verwies auf eine zweite Sonderfinanzierungshilfe des Freistaates zur Haushaltskonsolidierung: "Für die Gemeinde das größte Weihnachtsgeschenk aller Zeiten." Doch zurücklehnen will sich Nickl trotz der unverhofften Segnungen nicht. Das Geld diene dem Schuldenabbau und für Zukunftsinvestitionen. Dazu zählt Nickl die Weichenstellungen für die Erschließung aller Ortsteile mit schnellem Internet, Kreisstraßen-Neubau durch Münchsreuth, Radweg-Lückenschluss zwischen Speinshart und Oberbibrach sowie Sanierung des Anwesens 23 im Klosterhof neben der Peltakapelle. Allen Gemeindebürgern wünschte Nickl "a gsunds neis Joar", verbunden mit der Hoffnung auf viele Mitstreiter zum Wohl der Gemeinde. Kurz notiert
Weitere Beiträge zu den Themen: 12-2014 (6638)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.