Die Creußen wächst zu

Eine stark zunehmende Verlandung der Creußen beklagen die Tremmersdorfer. Bei einem Ortstermin sollen nun die Experten des Wasserwirtschaftsamtes von der Notwendigkeit nachhaltiger Entlandungsmaßnahmen überzeugt werden. Bild: do
Lokales
Speinshart
26.09.2014
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Aus Tremmersdorf kommen Klagen: Der Flusslauf der Creußen in der Ortschaft verlandet massiv. "Dieser Zustand ist untragbar", pflichtet Bürgermeister Albert Nickl bei. Jetzt soll das Wasserwirtschaftsamt helfen.

Zweiter Bürgermeister Roland Hörl hatte die Verlandungsprobleme in der September-Sitzung des Gemeinderats angesprochen. Ein Ortstermin mit dem Wasserwirtschaftsamt sei bereits vereinbart, gab Nickl dazu bekannt.

Die Wegweiser sind schon aufgestellt und die Vorarbeiten zum Bau des Radwegs in Richtung Oberbibrach abgeschlossen, teilte er im Informationsteil dem Gremium mit. In Kürze rechnet der Bürgermeister mit dem eigentlichen Beginn der Baumaßnahme durch ein Eschenbacher Tiefbauunternehmen. Friedlich zu geht es im Bereich der Polizeiinspektion Eschenbach und erst recht im Klosterdorf. Das jedenfalls zeigt die Kriminalstatistik.

Diese weise für Speinshart nur ganz wenige Fälle auf, zeigte sich Nickl erleichtert. Die Verkehrsunfallstatistik werde dem Gemeinderat mit dem Protokoll zugestellt, kündigte er an.

Vollzug meldete der Bürgermeister für die Sanierung des Kirchplatzes in Tremmersdorf, was den Zuständigkeitsbereich der Kommune betrifft. In Kürze werde im Auftrag der Kirchenstiftung die Restaurierung der Kirchenmauer beginnen. "Das wird zügig geschehen, dann folgen die Anpflanzungen", informierte Nickl. Mit einer zünftigen Einweihungsfeier noch in diesem Jahr solle die Baumaßnahme enden.

Im Anfragenteil erinnerte Johann Mayer an die immer noch mangelhafte Begrünung der Photovoltaik-Anlage am Barbaraberg. Der Gemeinderat regte ferner eine Straßen- und Hausnummern-Beschilderung nach dem Vorbild der Ortschaft Wildenreuth an. Die Stadt Erbendorf habe dort eine Beschilderung mit Buchstaben anstelle von Straßennamen vorgenommen.

Bürgermeister Albert Nickl schlug vor, erst die Vorschläge aus den Ortschaften abzuwarten. Dann werde das Thema auf die Tagesordnung des Gemeinderats gesetzt. Robert Kausler berichtete von Startschwierigkeiten im Schulbusverkehr zu Beginn des neuen Schuljahres.
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