Es geht billiger und ökologischer: Gemeinde tauscht Köpfe der Straßenlampen aus
Start für Leuchten-Offensive

Lokales
Speinshart
30.06.2015
0
0
Es geht in der Gemeinde nicht um hellere Leuchten. Ökologischen Nutzen sollen neue Straßenlampen bringen, und ökonomische Vorteile. Deshalb werden Schritt für Schritt in den nächsten fünf Jahren über 100 Lampenköpfe ausgetauscht.

Der hohe Stromverbrauch der 89-Watt-Quecksilber-Dampflampen ist Bürgermeister Albert Nickl und dem Gemeinderat schon lange ein Dorn im Auge. Bei gleicher Ausleuchtung geht es viel billiger: Zwischen 15 und 21 Watt sollen neue Beleuchtungskörper nur noch verbrauchen. Zudem werden die alten Quecksilber-Dampflampen in nächster Zeit verboten. Ersatzleuchten gibt es dann auch keine mehr.

Weil die neue Lampen-Generation ins Geld geht, denkt der Gemeinderat an einen schrittweisen Austausch der Leuchtkörper. Fünf Jahre haben sich die Kommunalpolitiker als Frist gesetzt. Bis 2019 sollen "scheibchenweise" zirka 20 neue Lampen jährlich in den Ortsteilen leuchten.

Bürgermeister Albert Nickl legte dem Gremium einen Kostenvoranschlag des Bayernwerks dafür vor. Danach wird der Fünf-Jahres-Plan 8500 Euro jährlich kosten. Die erste Rate ist im kommunalen Haushalt bereits eingeplant.

Rentieren wird sich die Neuanschaffung in gut sieben Jahren, rechnete Nickl den Räten vor. Dann haben sich die Kosten durch die Energieeinsparung amortisiert. Die Frohbotschaft für alle Anlieger: Die Leuchten-Offensive der Gemeinde führt nicht zu finanziellen Belastungen der Grundstückseigentümer. Auf Anfrage von Roland Lins verneinte der Bürgermeister eine Beitragswirksamkeit der Neuanschaffungen.

Noch nicht endgültig entschieden ist über den Lampentyp. Denkbar sind Mastaufsätze mit LED-Hella-Park-Leuchten, wie sie bereits im Gemeindebereich installiert wurden.
Weitere Beiträge zu den Themen: Juni 2015 (7771)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.