Expertenrunde diskutiert in Speinshart das Problem der Leerstände in der Region
"Alte Mauern neu beleben"

Lokales
Speinshart
20.11.2014
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Die Bilder gleichen sich in vielen Orten. Landauf, landab leeren sich in den Ortszentren die Häuser und Geschäfte, während draußen an den Ortsrändern die Neubausiedlungen und Gewerbegebiete wachsen. Gebäudeleerstände werden allmählich zu Ruinen. In dieser Situation stehen die Gemeinden vor großen Problemen, die Ortsmitten veröden, auch in den Landkreisen Tirschenreuth und Neustadt/WN.

Die Ortsmitte ist in Gefahr. Neue Wege zur Umkehr dieser Entwicklung sind gefragt. Kann in einer Zeit des demografischen Wandels dieser Schrumpfungsprozess überhaupt gestoppt werden und welche Möglichkeiten der Wiederbelebung der Stadt- und Dorfzentren gibt es?

Im Gemeindezentrum Speinshart versuchten Franz Langlechner von der Obersten Baubehörde in München, Generalkonservator Mathias Pfeil und Ministerialrat Leonhard Rill, der "oberste Dorferneuerer" des Freistaates, auf Einladung der CSU-Abgeordneten Albert Rupprecht und Tobias Reiß Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. "Alte Mauern neu beleben" lautete der Leitsatz der Tagung. Die fünfstündige Veranstaltung lockte zahlreiche Kommunalpolitiker aus beiden Landkreisen nach Speinshart. Ergänzt wurde das Expertenteam durch weitere kompetente Stadt- und Dorfsanierer.

Rudolf Fröschl von der Städtebauabteilung der Regierung, Thomas Gollwitzer, Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung, Raimund Karl vom Landesamt für Denkmalpflege und Professor Andreas Hill von der TU München standen den Landräten Wolfgang Lippert und Andreas Meier, den Bürgermeistern, Stadt-, Markt- sowie Gemeinderäten Rede und Antwort. Auch Landtagsabgeordnete Petra Dettenhöfer gehörte zu den Konferenzgästen. Bericht folgt
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