Gemeinderäte melden Beitrag zur Klostersanierung und Parkplatzbau für Städtebau-Förderprogramm ...
Halbe Million Euro an Zuschüssen im Visier

Lokales
Speinshart
15.10.2015
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Als lebenswerte Gemeinde sieht Bürgermeister Albert Nickl das Klosterdorf. Wenn es jedoch um Fördermittel geht, gibt sich die Kommune bei der ideenreichen Suche auch mal städtisch. Schon vor Jahren hat der Gemeindechef das Bayerische Städtebau-Förderprogramm als weiteren Zuschusstopf entdeckt. Die Mittel daraus ergänzen die weiteren Geldquellen.

Aktuell meldet die Kommune für das nächste Programmjahr einen Förderbedarf an, der sich aus 845 000 Investitionskosten errechnet. Zum Einen planen die Stadtbau Amberg und die Kämmerei der Verwaltungsgemeinschaft Eschenbach für 2016 für Speinshart Finanzhilfen von 147 000 Euro als Beitrag der Klosterdorfgemeinde zur Sanierung des dritten Bauabschnitts der Klostersanierung ein. Basis sind förderfähige Kosten von 245 000 Euro. Insgesamt rechnet das Kloster mit über 800 000 Euro Zuschüssen aus EU-Finanzhilfen und Landesmitteln.

Richtschnur für Regierung

Auf zirka 600 000 Euro schätzt die Kommune die Kosten für den Parkplatzbau am Dorfrand. Aus dem Topf der Städtebau-Fördermittel hofft sie auf Zuschüsse von 360 000 Euro. Offizielle Förderanträge sind mit der Meldung an die Regierung der Oberpfalz nicht verbunden. Die Anmeldung der Mittel, auch Bedarfsmitteilung genannt, gehört zu den Formalien der Städtebauförderung und ist für die Regierung Richtschnur zur Einplanung von Fördermitteln für das Programmjahr 2016.

Die "Seniorengenossenschaft Hand in Hand" steht vor der Gründung. Ziel ist die Hilfe für Senioren im häuslichen Bereich (wir berichteten). Der Antrag zur Genehmigung liegt derzeit beim Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration. Vorab gab es aus München eine mündliche Zusage für eine staatliche Förderung der Startphase. Der neu zu gründende Verein rechnet mit einem Zuschuss von 30 000 Euro über einen Zeitraum von drei Jahren. Danach soll sich die Seniorengemeinschaft selbst tragen.

"Ja" ohne Diskussion

Von den Kommunen wünschen sich die Seniorenbeauftragten aus dem westlichen Landkreis ergänzend zum Staatszuschuss während der Gründungsphase einen Beitrag von 50 Cent je Einwohner im Jahr. Den Zuschussantrag billigte der Gemeinderat ohne Diskussion. Die jährliche Ko-Förderung durch Speinshart beträgt circa 560 Euro. Bürgermeister Albert Nickl lobte in diesem Zusammenhang die Aktivitäten der Speinsharter Seniorenbeauftragten Marianne Hübner und des Teams der Pfarrgemeinde zur Gestaltung eines Seniorenprogrammes.

Ihr Einvernehmen erteilten die Räte dem Bauantrag von Martin Wiesend. Der Haselbrunner plant die Errichtung einer Unterstellhalle.
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