Gesellig, nicht geschwätzig

Lokales
Speinshart
26.01.2015
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Entspannte Stimmung bei der Frauenbund-Hauptversammlung im Speinsharter Gemeindezentrum. Das lag wohl auch am Ortsgeistlichen. Vorsitzende Elisabeth Nickl schwärmte jedenfalls: "Pater Adrian, wir schätzen dich sehr. Seit du da bist, sind unsere Runden viel geselliger".

Das gesellige Miteinander gehört offensichtlich zu den Erfolgsgeheimnissen des Katholischen Frauenbunds. Der Jahresbericht, den zweite Vorsitzende Maria Seitz für Sieglinde Gmeiner verlas, ließ erkennen: Der Frauenbund sprüht vor Ideen. Deshalb verteilte ein ebenfalls gut gelaunter Bürgermeister Albert Nickl an die Speinsharter Damenwelt Bestnoten. "Zuverlässig, fleißig, kreativ" stand auf seinem Spickzettel. Diese Formulierungen würden auch in ein Frauenbund-Zeugnis passen, bemerkte Nickl.

Im Einzelnen blickte zweite Vorsitzende Maria Seitz auf ein ereignisreiches Veranstaltungsjahr 2014 zurück. Die Sprecherin erinnerte beispielhaft an den Besuch der Lohengrin Therme in Bayreuth und bewertete den Faschingsball "Im Reich der Mitte" mit Schauspielerinnen des Frauenbundes als rauschendes Jahresereignis. In einem Faschingsgottesdienst sei ferner das Thema Masken durchleuchtet worden. Eine Fortsetzung habe der Wortgottesdienst mit Gabriele Scherl, musikalisch untermalt vom Chor Cantemus, in geselliger Runde im Gasthaus Schmid gefunden. Maria Seitz verwies ferner auf das Mitwirken beim Weltgebetstag, das Palmbusch-Basteln mit einem Erlös von 901 Euro und an die Heilfasten-Tage.

Abend zum Entspannen

Ein Abend zum Entspannen mit Irmgard Fischer habe das Interesse von 18 Frauen geweckt, teilte die zweite Vorsitzende weiter mit. Die Maiandacht in Schlammersdorf verband die Speinsharter Ortsgruppe mit einer geselligen Einkehr in Naslitz. Zu den Einsatz-Schwerpunkten des Jahres zählte Maria Seitz die Priesterweihe und die Primiz von Pater Lukas. "Ob als Servicepersonal bei den Empfängen, beim Torten-, Kücheln- und Kuchenbacken oder als Initiatoren für die farbenprächtigen Blumenbilder, der Frauenbund war bei den Festlichkeiten nicht wegzudenken", bemerkte die Sprecherin. Zu den "Top-Veranstaltungen" zählte Maria Seitz ferner den Gottesdienst auf dem Barbaraberg unter dem Motto "Der Himmel geht über allen auf" mit Einkehr im Warrior-Clubheim, die Service-Dienste beim Speinsharttag und das Kräuterbüschel-Binden.

Vielfalt ist beim Speinsharter Frauenbund Trumpf. Das Herbstprogramm begann in der Heimat von Pater Lukas mit einer unterhaltsamen Tour durch das fränkische Weinland. "Wir genossen die Weinreise und einen Aufenthalt in der Musikantenscheune von Greßthal bei Federweißem, guter Brotzeit und fränkischen Liedern und Witzen in vollen Zügen", schwärmte die Verfasserin. "Kunst des Augenblicks" nannte Maria Seitz im Zusammenhang mit einem Frauenfrühstück einen Vortrag im Klostergasthof mit 32 Teilnehmerinnen und auch den Einkehrtag zusammen mit den Mitgliedern des Nachbarortsverbands Oberbibrach/Münchsreuth und Bezirksseelsorger Sven Grillmeier als Referenten bezeichnete sie als gelungen. Das Thema "Was sie ihrem Pfarrer schon immer fragen wollten" sei bestens angekommen.

Bei so viel Programm und gemeinnützigen Veranstaltungen gönnte sich Speinsharts Frauenbund ein Wellness-Wochenende in einem Landhotel bei Sulzbach mit einem Besuch des Hersbrucker Weihnachtsmarkts, fasste Maria Seitz zusammen. Schlusspunkt des Vereinsjahres sei ein adventlicher Ausklang in gemütlicher Runde bei Glühwein und Stollen gewesen.

Vorbildlich

Ergänzend bilanzierte Vorsitzende Elisabeth Nickl: "Alle Veranstaltungen waren gut besucht. Wir haben den Geschmack unserer Mitglieder getroffen." Mit Blick auf die Aufgaben des Frauenbunds bei der Priesterweihe von Pater Lukas und dessen Primiz bescheinigte Elisabeth Nickl den Frauen "vorbildliche Unterstützung". Ihr Kunstwerk aus Blumen habe Anerkennung gefunden, wusste die Vorsitzende. Den Tätigkeitsberichten ging das Verlesen des Protokolls für das Jahr 2013 durch Schriftführerin Sieglinde Gmeiner voraus.

Schatzmeisterin Silvia Dietl berichtete von einem soliden Kassenstand zum Ende des Berichtszeitraumes 2014 und informierte über einige Spenden an soziale Einrichtungen. Kassenprüferin Angelika Melchner bestätigte auch im Namen von Maria Zeitler der Kassenverwalterin gute Arbeit. Vorsitzende Elisabeth Nickl verabschiedete die Versammlungsteilnehmer mit einem Wort von Papst Johannes XXIII.: "Frage nicht deine Ängste um Rat, sondern deine Hoffnungen und denke nicht über Enttäuschungen nach, sondern über deine ungenutzten Möglichkeiten".
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