Immer für Heimat da

Zu den Stützen der Feuerwehr gehören auch die Ehefrauen der Kameraden. "Ihr Verständnis für das Ehrenamt der Männer ist Voraussetzung für die Einsatzbereitschaft der Brandschützer", urteilte Bürgermeister Albert Nickl (Vierter von links). Ein Blumengruß des Gemeindechefs und der Dank der Feuerwehr-Vorsitzenden Stefan Schedl (links) und Andreas Diepold (rechts) war äußeres Zeichen dafür. Bild: do
Lokales
Speinshart
12.12.2015
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"Eure Männer sind bei den Wehren gut aufgehoben." Mit diesen Worten "tröstete" Kreisbrandrat Richard Meier die "Feuerwehr-Frauen". Doch es gab für sie auch Blumen: Zu den Glückwünschen an die langjährigen aktiven Brandschützer gehörte beim Ehrenabend ein Dankeschön an ihre Ehefrauen.

Mit Blumensträußen anerkannte Bürgermeister Albert Nickl beim Ehrenabend (wir berichteten) das Verständnis der Frauen für den wichtigen Dienst ihrer Ehemänner für das Gemeinwohl. "Weiter so, wir brauchen euch", lautete deshalb auch die Aufforderung des Bürgermeisters an die Brandschützer von Speinshart und Tremmersdorf.

Albert Nickl spannte in seiner Dankesrede einen großen Bogen, was den Aufgabenbereich der Feuerwehrleute betrifft, und verwies auf ihr uneigennütziges Engagement bei allen großen und kleinen Hilfseinsätzen. Es folgte eine Aufzählung: von klassischen Feuerwehrdiensten bis hin zur Beteiligung an "Sonderaufgaben". Dazu zählte der Bürgermeister das besondere Geschick der Wehr, sich ins Dorfleben einzubringen.

Zusammenfassend bescheinigte er seinen beiden Feuerwehren, ein unverzichtbarer Bestandteil der Dorfkultur und des gesellschaftlichen Lebens zu sein. "Es geht darum, im Herzen für unsere Heimat da zu sein." Dies entdecke er bei den Feuerwehrlern zu jeder Stunde.

Die Sorge um die Gesundheit der Brandschützer stand im Grußwort von Kreisbrandrat Richard Meier an erster Stelle. Besonders den Atemschutztrupps legte er mit Blick auf einen tragischen Unfall besondere Vorsicht nahe.

"Jede Wehr ist uns unabhängig von ihrer Größe wichtig": Mit dieser Feststellung bekannte sich Meier zu den kleinen, aber aktiven Dorfwehren in Ergänzung zu den Stützpunktfeuerwehren. Probleme bereitet dem "Oberfeuerwehrmann" des Landkreises die digitalisierte Alarmierung durch die Leitstelle. Wegen einer Insolvenz sei der Einsatz des Digitalfunks immer noch nicht möglich.

Dem Festakt folgte eine Einladung der Gemeinde zum Abendessen in der Gaststätte Waldeslust in Süßenweiher.
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