Klosterwache zieht Blicke auf sich

Lokales
Speinshart
01.04.2015
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Ob Klosterwache, Böllerschützen oder Vereinsausflug: "Es läuft rund", freute sich Vorsitzender Max Wagner von der Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Speinshart über die Jahresbilanz.

Im Gasthaus Schmid in Tremmersdorf, waren viele treue Kameraden zur Jahreshauptversammlung zusammengekommen. Wagner berichtete ihnen von viel Abwechslung und einem ereignisreichen Jahr. In den Mittelpunkt seines Rückblicks stellte der Vorsitzende besonders die Mitorganisation der Landesversammlung des Bayerischen Soldatenbundes in Auerbach - "da haben wir den Kreisverband Eschenbach und die Oberpfalz würdig vertreten" -, den Ausflug an den Bodensee, die Organisation des Volkstrauertags und die Kriegsgräbersammlung, bei der am Ende 1255 Euro in den Büchsen waren.

Wagner sprach außerdem das Kreisvergleichsschießen in Oberbibrach mit dem Speinsharter Meisterschützen Johann Reinl an und verwies auf die Beteiligung an den Fronleichnamsprozessionen in Speinshart und Tremmersdorf, an der Primiz von Pater Lukas und am Weinfest der Feuerwehr Tremmersdorf. Große Aufmerksamkeit habe die von Kameraden gestellte Klosterwache bei der "Großen Erwartung" in Speinshart erfahren.

Zwei neue Böllerschützen

Die "Wacheinheit" in mittelalterlichen Kostümen verstärke sich durch den Beitritt von Ludwig Geigenmüller weiter, stellte der Vorsitzende mit Genugtuung fest. Auch die jeweils mitgeführte Kanone bedürfe der Betreuung. An weiteren Böllerschützen soll es nicht mangeln: Thomas Edl und Peter Schmidt werden eine spezielle Ausbildung absolvieren.

Zur Rückblende gehörten Hinweise auf ein Gespräch mit Uwe Patz, dem früheren Kommandanten der Ostmarkkaserne Weiden, die Ankündigung eines Besuchs des deutschen Militärattachés in Ungarn und ehemaligen Kommandeurs der KSK-Pateneinheit sowie eine Aufzählung der Aktivitäten des Vorstands. Ins Schwärmen geriet Max Wagner beim Rückblick auf den viertägigen Vereinsausflug rund um den Bodensee: "Da war Musik drin und eine tolle Kameradschaft." Unter Leitung von Hans Meyer seien weitere Touren in Vorbereitung. Mit klarer Mehrheit empfahlen die Mitglieder, eine Fahrt in Richtung Rhein zu organisieren.

Weinlaube renovieren

"Ich bin dem Verein sehr verbunden", versicherte Bürgermeister Albert Nickl der Kameradschaft. Seit seinem Beitritt 1984 habe sich die Aufgabenstellung der Soldaten- und Kriegerkameradschaft deutlich verändert. Heute gehöre nur noch ein Mitglied zur Soldatengeneration des Zweiten Weltkriegs. Schwerpunkt seien nun Aufgaben, die sonst die Gemeinde erfüllen müsse. Nickl nannte als Beispiele Volkstrauertag und Kriegsgräberfürsorge und bestätigte eine gute Pflege der Kameradschaft.

Nur kurz war die Diskussion über die Vereinsarbeit im Jahr 2015. Anregungen gab es vor allem zur Renovierung der KSK-Weinlaube und deren nutzbringenden Einsatzmöglichkeiten. Zum Abschluss sprach Vorsitzender Max Wagner Dank aus: an Sammler, Ehefrauen und Maria Müller für die Pflege des Kriegerdenkmals.
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