Konzert mit Ursula Brückner, Birgit Muzzolini und Walter Thurn in der Klosterkirche
Der Geist des Pfingstfestes

Die Sängerinnen Ursula Brückner und Birgit Muzzolini sowie Organist Walter Thurn gestalteten das Konzert mit marianischen Liedern und geistlichen Gesängen. Bild: rn
Lokales
Speinshart
27.05.2015
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Lieder und Musik zum Marienmonat und geistliche Gesänge zum Pfingstfest kündigte Pater Lukas Prosch am Pfingstsonntag einem großen Auditorium an. Mit einem Vorspiel auf der Steinmeyer-Orgel stimmte Walter Thurn in der Klosterkirche auf einen etwa einstündigen Hörgenuss mit Ursula Brückner (Alt) und Birgit Muzzolini (Sopran) ein. Passend zum Festtag begannen sie mit geistlichen Arien, die das Wirken des Heiligen Geistes beschreiben. Den zweiten Teil des Auftritts widmeten sie mit marianischen Gesängen dem Monat Mai.

Dem Publikum boten sie mit "Laudate Dominum" und "Ave Verum" von Wolfgang Amadeus Mozart und "Panis Angelicus" von César Franck einerseits Ohrwürmer der geistlichen Musik, andererseits auch durchaus interessante Kompositionen wie "Preiset mit mir den Herrn" von Georg Philipp Telemann, "Ave Maria Stella" von Léo Delibes und "Inclina Domine" von Josef Rheinberger dar. Eingebettet in die Programmfolge waren Duette aus allen Epochen. Sie reichten vom Frühbarock mit "Lehre mich nun" von Johann Philipp Krieger bis in die Gegenwart mit "The Lord Bless You" von John Rutter.

Orgel und Klavier wechselten als Begleitmusik. Die Besucher empfanden es als gute Entscheidung, die typischen Klavierlieder zum Ende des Konzerts im Altarraum zu gestalten, was auch die Spannung beim Publikum noch einmal erhöhte. Es hatte nun Blickkontakt zu Sängerinnen und Organisten.

Zweimal gönnte Walter Thurn Ursula Brückner und Birgit Muzzolini, die er an der Orgel dezent begleitete, eine kurze Pause. Mit "Nun danket alle Gott" von Johann Sebastian Bach entführte er die Zuhörer nach Leipzig. Eine noch weitere gedankliche Reise unternahm er mit "Marche Pontificale" von Charles Gounod. Sie führte nach Rom. Das beeindruckende Werk des vor 200 Jahren in Paris geborenen Komponisten ist seit 1950 die Nationalhymne des Vatikans.

Zwei Zugaben

Mit Ovationen bedankte sich das Publikum für den Pfingstgenuss, den ihnen die drei Mitwirkenden geboten haben. Nach zwei Zugaben folgte es gerne der Einladung von Pater Lukas zur Begegnung im Empfangsbereich des Klosters und zu Gesprächen bei einem Glas Wein. Der Geistliche dankte Andreas Diepold, Tremmersdorf, für die finanzielle Unterstützung des Konzerts.
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