Kreative Damen wollen mit Handarbeit Menschen in sozialer Notlage helfen
"Jeder macht, was er kann"

Lokales
Speinshart
08.06.2015
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In einer reichen Gesellschaft wenig Geld zu haben, das beschämt zahlreiche Betroffene. Wer sich nicht alles leisten kann, gehört nicht wirklich zur Gesellschaft, glauben viele Leute in wirtschaftlicher Notlage. Unverschuldet in eine solche Situation zu geraten, ist trauriger Alltag.

Zusammen mit dem Bundesverband Deutsche Tafel setzt sich die Initiative Handarbeit mit einer neuen Aktion unter dem Leitgedanken "Jeder macht, was er kann" für diesen Personenkreis armer Familien und Kinder ein. Zum Tag der Handarbeit am Samstag, 13. Juni, werden wieder Idealisten zu Wolle und Stricknadel greifen, um schöne Dinge herzustellen, die besonders Kindern gefallen. Auch der Strickkreis Süßenweiher beteiligt sich wieder an der Aktion.

Viele für ihr Bastelgeschick bekannte Damen initiieren bereits am Mittwoch, 10. Juni, einen Aktionsabend. Seit geraumer Zeit häkeln, stricken und werkeln einmal im Monat begabte Expertinnen im romantischen Gasthaus Waldeslust in Süßenweiher an praktischen Geschenken für die Welt der Mädchen und Buben. Die kleinen Kunstwerke erhält der Bürgerladen in Grafenwöhr. Organisatorin Ingrid Meyer will mit ihrem Strickkreis Zeichen setzen. "Wir wollen zeigen, was kreative Menschen gemeinsam bewirken können", sagt die Unternehmerin. Wolle ist ihre Leidenschaft. Ziel ist für die begabte Damenwelt, den Kindern mit kleinen Dingen große Freude zu machen. Ingrid Meyer rechnet mit mindestens 20 Gleichgesinnten.

Weitere Frauen oder vielleicht auch ein Mann sind t willkommen. Kaffee und Kuchen stehen kostenlos bereit. Der Strickabend beginnt am Mittwoch, 10. Juni, um 19 Uhr.
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