"Krummacker": Planer informiert Räte über Änderung des Bebauungsplans
Spielplatz statt Supermarkt

Zwischen dem neuen Feuerwehrhaus, dem Gemeindezentrum und dem Kindergarten (von rechts) ist viel Platz. Die geplanten Änderungen in der Bauleitplanung für das Gebiet "Krummacker 1" sehen für das 1,26 Hektar große Areal vor allem eine Nutzung als Sport- und Spielfläche vor. Bild: do
Lokales
Speinshart
21.11.2014
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Der Wunsch nach einem Supermarkt und einem Teich im Baugebiet "Krummacker" ist Geschichte. Die aus dem Jahr 1995 stammenden Ideen sind im Entwurf für die Änderung des Bebauungsplanes "Krummacker 1" nicht mehr enthalten.

Die ursprüngliche Bauleitplanung für dieses Gebiet sei durch den Bau des Feuerwehrhauses längst überholt, stellte Bürgermeister Albert Nickl in der Sitzung des Gemeinderats fest und sprach von einem überfälligen Korrekturbedarf. Das Gremium akzeptierte dies einstimmig. Der Entwurf der Fortschreibung sieht nun für die Fläche zwischen Schule, Gemeindezentrum und Kindergarten eine öffentliche Nutzung als Kinderspielplatz vor.

Diplom-Ingenieur Hannes Oberndorfer erläuterte den Räten die vorgesehenen Änderungen beim Flächennutzungs- und beim Bebauungsplan. Diese berücksichtigen die schon umgesetzten Projekte für gewerbliche und öffentliche Nutzungszwecke.

In der Fortschreibung der Bauleitplanung sind ein kleineres Areal als Mischgebiet, eine öffentliche Grünfläche für ein Rasenspielfeld und als sogenannte Gemeinbedarfsfläche ein Spiel- und Sportareal für Kinder und Erwachsene enthalten. Das Planungsgebiet umfasst eine Fläche von 1,26 Hektar. Belange des Naturhaushaltes würden durch das Maß der baulichen Nutzung nicht berührt, machte der Planer deutlich.

Bürgermeister Albert Nickl begründete die Notwendigkeit der Änderung mit der baurechtlichen Absicherung des Spielplatzprojektes. Eine Detailplanung dafür sei nicht Gegenstand des Verfahrens, erklärte er.

Mit der Änderung der Bauleitplanung für das Gebiet "Krummacker 1" werde nur der baurechtliche Rahmen für den Spielplatzbau geschaffen. Der Bürgermeister verwies auf die Diskussion mit den Eltern und kündigte eine Elterninitiative zum Bau des Spielgeländes an.
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