Null Toleranz für Misshandlung

Lokales
Speinshart
06.02.2015
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Im 13. Jahr in Folge ruft am heutigen Freitag, 6. Februar der "Zero-Tolerance Day" die Menschenrechtsverletzung der weiblichen Genitalverstümmelung in Erinnerung. Das Gymnasium Eschenbach nimmt den Unicef-Tag zur Ächtung dieser grausamen afrikanischen Tradition zum Anlass, die Ausstellung Wonder oft the Female Body im Kloster Speinshart zu besuchen.

Elisabeth Merkl vom Verein LebKom führt die Klassen. Unterstützt wird sie von VHS-Referentin Ursula Frankenberger und Rita Wiesend von der Internationalen Begegnungsstätte. Anmeldungen für Besichtigungstermine unter 09645/60193601 oder 0176/34618697.

Die Zahlen sind alarmierend: Nach Angaben des Vereins Lebendige Kommunikation mit Frauen in ihren Kulturen (LebKom) mussten 2014 drei Millionen Mädchen weltweit eine Genitalverstümmelung über sich ergehen lassen. Seit Jahren setzt sich LebKom für den Schutz der Mädchen ein. Mit der Wanderausstellung im Kloster zeigt LebKom Lösungsansätze. Am Beispiel der Mosocho-Region verweist das Projekt "Fulda-Mosocho" auf Erfolge beim Schutz der Mädchen.

"Wonder oft the Female Body" widmet sich Fragen zum Thema und ermuntert zum Engagement. Die Besucher erwarten Bild- und Texttafeln, Originalexponate aus Kenia sowie ein ARD-Weltspiegelbeitrag über den Wandel im Mosocho-Bezirk. Verzahnt ist die Ausstellung mit politischen Forderungen der UN. Einzigartig ist die Sicht kenianischer Stammesangehöriger, die an der Ausstellung mitwirkten.
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