Nur noch Restarbeiten: Radweg-Ausbau größtenteils erledigt
"Schöner Schotterweg"

An kleineren Teilstrecken, Entwässerungskanälen und Banketten wird noch gearbeitet. Doch zum Großteil ist der Radweg zwischen Speinshart und Oberbibrach fertig. Unser Bild zeigt den neuen Schotterweg an der Abzweigung Tremmersdorf-Speinshart in Richtung Münchsreuth. Bild: do
Lokales
Speinshart
17.11.2015
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Überwiegend "radfahrer-tauglich" geschottert, ist der Radweg zwischen Speinshart und Münchsreuth nun fertiggestellt. Bürgermeister Albert Nickl meldete in der Sitzung des Gemeinderats "Vollzug". 4,5 der insgesamt 5,5 Kilometer langen Strecke Richtung Oberbibrach befinden sich auf dem Gebiet der Klosterdorfgemeinde. "Es ist ein schöner Schotterweg entstanden", urteilte der Bürgermeister.

Kleinere Teilstrecken befinden sich noch im Vollausbau. Nickl nannte Abschnitte bei Münchsreuth in Richtung Holzmühle und Oberbibrach. Ergänzend werden derzeit zum Teil Entwässerungskanäle eingebaut und Straßenränder neu aufgebaut.

Der Förderbescheid des Freistaats zum Breitbandausbau ist eingetroffen. Das Land garantiert darin einen Zuschuss von 487 330 Euro. Knapp 122 000 Euro beträgt der Anteil der Gemeinde an den Finanzierungskosten.

Bald Straßensperrung

Schon jetzt denkt der Bürgermeister an einen weiteren Zuschussantrag zum Ausbau des schnellen Internets in den dann nur noch wenigen unterversorgten Ortsteilen. Die Breitbandinitiative der Gemeinde sei eine freiwillige Leistung, machte Nickl dabei deutlich. Um aber zukunftsfähig zu bleiben, sei es eine Pflicht, die Förderangebote des Staates zu nutzen.

Der Bürgermeister informierte dann über geplante Reparaturarbeiten an der Staatsstraße zwischen Speinshart und Dobertshof. Sie sollen in den nächsten Tagen beginnen. Damit verbunden ist eine Vollsperrung der Straße. Die Umleitung über die NEW 5 in Richtung Münchsreuth ist ausgeschildert.

Einmalzahlung

Nach dem Eingang der Schlussrechnung für den Anschluss von Zettlitz an das Wasserversorgungsnetz des Zweckverbandes Seitenthaler Gruppe kündigte Nickl einen Gemeinderatsbeschluss zur Kostenbeteiligung an. Die Zettlitzer werden kraft Satzung mit einer Einmalzahlung zur Kasse gebeten. Mit der Versendung der Beitragsbescheide rechnet der Gemeindechef im Januar oder Februar nächsten Jahres. Eine Informationsversammlung soll der Zustellung vorausgehen, versprach er.

Voraussichtlich bis zum Ende des ersten Quartals 2016 rechnet Nickl mit Beitragsrechnungen für die Anlieger an der Münchsreuther Ortsdurchfahrt der Kreisstraße. Gemäß der Beitragssatzungen haben sich die Anwohner an den Kosten für den Gehwegbau und die neue Straßenbeleuchtung zu beteiligen.

Zur Kenntnis nahm der Gemeinderat Feststellungen des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbandes zur überörtlichen Prüfung der Jahresrechnungen 2006 bis 2011. Im Wesentlichen erinnerten die Prüfer an "zeitnahe" Beitragsveranlagungen, die regelmäßige Überwachung von Dachgeschoss-Ausbauten und einen konkreteren Reinigungsplan für den Kindergarten.
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