"Schwere Panne" zum Schluss

Lokales
Speinshart
16.10.2015
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"Die Maßnahme ist gelungen und wird Münchsreuth aufwerten", bilanzierte Bürgermeister Albert Nickl. In der Sitzung des Gemeinderats blickte er auf den Ausbau der Ortsdurchfahrt der Kreisstraße in Münchsreuth zurück. Zum Ende hin gab's dort allerdings ein Missgeschick.

In seinem Sachstandsbericht über die Bauprojekte und -aktivitäten der Kommune berichtete Bürgermeister Albert Nickl im Informationsteil der Sitzung von der weitgehenden Fertigstellung der Maßnahme. Dem Bauunternehmen Schulz und Bauleiter Manfred Walberer bescheinigte er dabei "gute Arbeit".

Sein Bedauern galt der "schweren Panne" am Vortag der Gemeinderatssitzung. Ein Nachunternehmer hatte ohne Vorwarnung der Anlieger mit Blick auf die bevorstehenden Asphaltarbeiten am nächsten Tag den Haftkleber aufgetragen - mit Folgen für die Verkehrsteilnehmer. Der zähe Kleber sei nachts nicht erkennbar gewesen, hieß es.

Zur Entschädigung bereit

Albert Nickl berichtete nach Rücksprache mit der Baufirma, dass diese zur Entschädigung bereit sei. Er empfahl den Betroffenen, sich mit Reinhard Aumüller, Mobiltelefon 0151/16225999, in Verbindung zu setzen. Unabhängig von den Restarbeiten verkündete der Bürgermeister für Dienstag, 20. Oktober, die Verkehrsfreigabe und kündigte Geschwindigkeitsanzeiger im Zuge der Beschilderung an. Ein "kleines Eröffnungsfest" soll im November folgen. Zu den Arbeiten am Radweg von Speinshart bis zur Gemeindegrenze Vorbach informierte Nickl über viele Einzelheiten und erläuterte den Bauzeitenplan.

Erhebliche Sorgen und Kosten verursacht die Bauschuttdeponie der Gemeinde. Das Thema wird die Räte noch länger beschäftigen. Zur Erläuterung der Planskizzen zur Restverfüllung und Abdichtung erwartet der Bürgermeister in einer der nächsten Sitzungen Vertreter des Landrats- und des Wasserwirtschaftsamts. Geplant ist ein Stilllegungsverfahren.

Für das nächste Jahr sei voraussichtlich die Annahme von unbelastetem Bodenaushub aus dem Gemeindebereich, verbunden mit einer strengen Dokumentation, möglich, gab Nickl bekannt. Die weitere Planung sehe nach der Stilllegung die Abdeckung der Deponie vor. Geprüft werde, ob sich Entlandungsmaterial aus der Creußen als Deckschicht eigne.

Neues Geländer

Im Blick hat der Bürgermeister auch Verbesserungsmaßnahmen an der Staatsstraße. Auf Höhe der ehemaligen Brennerei soll entlang der S 2168 ein 80 Meter langer Geh- und Radweg gebaut werden. Auch eine Erneuerung des Geländers auf der Betonmauer sei notwendig, urteilte Albert Nickl. Eine einvernehmliche Lösung mit dem Staatlichen Bauamt sei in Sicht.
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