Wohlfühltermin in Gartenoase

Wein, Obstbäume, Naschecken: Von der Straße her ist er nicht sonderlich auffällig, doch der Garten von Gertraud und Alois Hofmann ist ein wahres Paradies. Die Besitzer führten die begeisterten Gäste aus dem Klosterdorf durch die Blütenpracht. Dass die beiden leidenschaftliche Hobby-Gärtner sind, spiegelt sich in jeder Ecke ihres Gartens wider. Bild: jhö
Lokales
Speinshart
16.07.2015
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Bei so vielen Komplimenten kann es sich nur um etwas Besonderes handeln. Der Garten von Gertraud und Alois Hofmann in Vorbach ist ein "grünes Paradies" - und ein absoluter Geheimtipp. Der Speinsharter Obst- und Gartenbauverein kam in den Genuss einer Besichtigung.

(jhö) Rund 70 Gartenliebhaber ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, sich auf dem großzügigen Areal zwischen Bahndamm und Industriestraße umzusehen. Wie Vorsitzender Josef Höllerl in der Begrüßung betonte, gibt es in heimischen Gärten immer etwas Neues zu entdecken - und auch einiges zu hören. Bei den Hofmanns fühlen sich dank der vielen großen Bäume und Sträucher zahlreiche Vögel sichtlich wohl, ihr Zwitschern wirkte wohltuend und entspannend auf die Besucher.

Gerne folgten die Gartenfreunde den Hausherren durch ihr schmales, langgezogenes Reich mit seiner erstaunlichen Pflanzenvielfalt. Nachdem immer wieder umgestaltet und neue Ideen verwirklicht wurden, hat sich der Garten zu einem wahren Schmuckstück entwickelt. Um der riesigen Fläche Herr zu werden, pflanzen Gertraud und Alois Hofmann hauptsächlich winterharte Stauden, die zur besseren Wirkung immer in größeren Gruppen angelegt werden. Auch die mit Natursteinen eingerahmten Gemüsebeete zogen die Blicke der Gäste auf sich.

Vorbei an der Scheune, die mit Weinreben eingegrünt ist, gelangten sie in den hinteren Teil der Gartenoase. Ins Auge dort fielen sofort die stattlichen Obstbäume sowie Naschecken mit Beerensträuchern und Walderdbeeren. Schon daran sind die Professionalität der Besitzer und deren Gespür für Natur und Nützliches zu spüren. Ein Sitzplatz aus Großpaletten auf einem Hügel lädt zum Verweilen ein.

Die Wege und Mauern aus Natursteinen sind nicht nur eine optische Bereicherung, sie unterbrechen auch die Rasenfläche und dienen gleichzeitig als Stütze sowie kleiner Rückzugsbereich für Insekten und Kleintiere. Ein Hingucker ist die Überdachung mit Schilfeindeckung für die Tomaten, die ebenfalls vielen Insekten als Unterschlupf dient.

Bei erfrischendem Holunder-Secco, Hugo und weiteren fruchtigen Getränken stellten die begeisternden Besucher den Gastgebern viele Fragen. Ihnen war bewusst, dass diese Gartenpracht mit viel Arbeit, gärtnerischem Wissen, Geschmack und Liebe zum Detail über viele Jahre gewachsen ist.

Mit einem Holzhuhn und der neuen Holunderbroschüre bedankten sich die Speinsharter für die wunderbare Gartenführung.
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