Albert Nickl legt für CSU-Ortsverband umfassende Leistungsbilanz vor
"Näher am Puls der Zeit"

Seit 50 Jahren gehört Hans Diepold (Mitte) zur Speinsharter CSU-Familie. Ortsvorsitzender und Bürgermeister Albert Nickl (rechts) nutzte die Jahreshauptversammlung, um gemeinsam mit MdL Tobias Reiß dem "Feierwehr-Hans" für seine außergewöhnlichen Leistungen im Dienst von CSU, Gemeinde und Ehrenamts zu danken. Bild: do
Politik
Speinshart
20.05.2016
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Müllkraftwerk und Zoigl-Wirtschaft im Herbst"Wir wollen nicht nur Kommunalpolitik machen, sondern in Speinshart ein starker gesellschaftlicher Faktor sein", merkte CSU-Ortsvorsitzender Albert Nickl in seiner kurzen Vorschau an. Er verwies auf Planungen für den nächsten Kinder- und Familientag sowie die Familien-Radtour am 15. August. Im Herbst ist eine Besichtigung des Müllkraftwerks in Schwandorf mit anschließender Einkehr in einer Zoigl-Wirtschaft vorgesehen. Im nächsten Jahr werde die CSU wieder auf große Fahrt gehen, versprach Nickl. Für eine Großveranstaltung mit Landwirtschaftsminister Manfred Brunner im Frühjahr 2017 soll Tobias Reiß Kontakte herstellen. (do)

In der Speinsharter CSU herrscht Aufbruchstimmung. "Wir sind auf einem guten Weg", verkündete Vorsitzender Albert Nickl in der Jahreshauptversammlung. So stoßen junge Leute zum Ortsverband: "Das ist ein gutes Zeichen." Auch auf kommunaler Ebene leisteten die CSUler Großes, erklärte Nickl selbstbewusst. "Unser Programm heißt 'Taten statt Worte'."

/Süßenweiher. Auf dieses selbstbewusste "Mir san mir" folgte in der Jahreshauptversammlung am Montagabend im Gasthaus Waldeslust in Süßenweiher aber eine Euphorie-Bremse. Denn: "Die CSU ist nur ein Teil der Gemeinde." Es gebe viele Leute, die sich für das Klosterdorf einbringen, betonte Vorsitzender Albert Nickl. Deshalb sei die Erfolgsgeschichte Speinshart einer starken Gemeinschaft zu verdanken. Der CSU-Mann bezeichnete auch die Gemeinderatsarbeit parteiübergreifend als gut: "Die Chemie passt."

In Anwesenheit von Landtagsabgeordnetem Tobias Reiß, zweitem Bürgermeister Roland Hörl, einiger Gemeinderäte und auffallend vieler junger CSU-Anhänger blendete Nickl auf die Arbeit im Berichtszeitraum zurück. Erster Punkt dabei war der "gebührende" Ehrungsabend zum 70-jährigen Bestehen des Ortsverbandes. Der Vorsitzende unterstrich dabei die gestaltende Kraft der CSU: "Wir in Speinshart sind näher am Puls der Zeit." Diesen Anspruch untermauerte er auch in seiner Eigenschaft als Bürgermeister und stellvertretender Landrat. Nickl legte eine umfassende kommunalpolitische Leistungsbilanz vor, die kein aktuelles Gemeindethema aussparte.

"Wir sind erfolgreich unterwegs": Mit dieser Feststellung erklärte er schon zwei Drittel der Ziele aus dem 18 Punkte umfassenden Wahlprogramm 2014 für die Wahlperiode bis 2020 für erledigt. In Stichworten erinnerte er an die Kirchplatzsanierung in Tremmersdorf, den Ausbau der Ortsdurchfahrt der Kreisstraße in Münchsreuth, die Sanierung von Gemeindestraßen, die zeitgemäße Ausstattung der Feuerwehren, eine verstärkte Unterstützung der Jugendarbeit, den Radwegbau und die Verbesserung der Breitbandversorgung.

Barrierefreiheit realisieren


Einen Glückstreffer nannte der Redner die Aufnahme der Grundschule in das Konjunkturpaket des Bundes. Mit diesen Fördermitteln könne Barrierefreiheit verwirklicht werden. Zudem verwies er auf weitere kommunale Aktivitäten mit erheblichem Finanzbedarf. Trotz der Millionen-Investitionen sei es - auch mit Hilfe von Stabilitätsbeihilfen - gelungen, in gut zehn Jahren die Verschuldung der Gemeinde zu halbieren.

Ab 2025 schuldenfrei


Der aktuelle Wiederanstieg der Ausgaben und Kredite sei den großen Zukunftsinvestitionen geschuldet, erklärte Nickl und versicherte eine Konsolidierung ab dem Jahr 2018. Eine schuldenfreie Gemeinde ab 2025 bezeichnete er als realistisch. Als "Pfadfinder" großer Geldquellen bedankte er sich bei den öffentlichen Geldgebern und den CSU-Mandatsträgern.

Auf die weiteren Initiativen des Ortsverbands eingehend, erinnerte der Vorsitzende an die Beteiligung am Ferienprogramm mit einem Familienausflug nach Geiselwind. Ein kleines Jubiläum feiert 2016 der Speinshart-Kalender, als dessen Herausgeber der CSU-Ortsverband firmiert. Zum 20. Mal verteilt, sei dieser Bildkalender für die Haushalte alle Jahre wieder ein dankbarer Terminbegleiter, merkte Nickl an.

Ein kurzer Rückblick galt darüberhinaus dem dreitägigen Ausflug nach Grafenwörth in Niederösterreich, die Partnergemeinde von Grafenwöhr. Mit anerkennenden Worten für seinen Stellvertreter Roland Hörl - "die wichtigste Stütze" -, die engagierten CSU-Gemeinderäte um Fraktionssprecher Roland Lins - "sie sind gestaltende Kräfte und überall präsent" - sowie die vielen ehrenamtlich tätigen Bürger endete die Jahresbilanz.

Fünf DelegierteDie Bundestagswahl 2017 wirft ihre Schatten voraus: Bei den Parteien steht die Kür der Kandidaten dafür an. Auf der Ebene der Ortsverbände sind zunächst die Delegierten für eine "besondere Kreisvertreterversammlung" zu wählen, die dann die Wahlmänner für die Wahl der Bundestagskandidaten bestimmt. Der Speinsharter CSU-Ortsverband schickt als Delegierte in die Kreisvertreterversammlung Albert Nickl, Dieter Schober, Christian Höllerl, Thomas Kaufmann und Günter Ring. Als Ersatzdelegierte stehen Mario Gittler, Roland Hörl, Wolfgang Merkl, Thomas Nickl und Matthias Pleiß bereit. (do)

Speinshart/Süßenweiher. Hilfsbereit, fleißig, zuverlässig, kompetent: Auf Hans Diepold ging zum Schluss der CSU-Jahreshauptversammlung (siehe Artikel unten) ein Gewitter an Lobpreisungen nieder. Seit nunmehr 50 Jahren ist er Mitglied des Ortsverbandes. In dieser Zeit übernahm der "kernige" Kfz-Meister Verantwortung auf politischer Ebene, bei der Feuerwehr und im gesellschaftlichen Bereich.

Ortsvorsitzender Albert Nickl zog eine Bilanz von Diepolds Leistungen: 37 Jahre CSU-Vorstandsmitglied, 16 Jahre stellvertretender Ortsvorsitzender, vier Jahre Ortsvorsitzender- Hans Diepold habe Flagge gezeigt. "Eine schöne Zeit. Aber an den Stammtischen habe ich viel eingesteckt", blickte der 75-Jährige Speinsharter selbst zurück: Doch die positiven Seiten überwogen.

Für die CSU und Speinshart ein weiterer Glücksfall war der Einstieg des langjährigen Mitglieds in die Kommunalpolitik. Albert Nickl hatte im Archiv geblättert und stellte nun fest: "Hans Diepold war bei den Gemeinderatswahlen der große Stimmenkönig." Die "Krönung" sei deshalb nicht ausgeblieben: Der "Feierwehr-Hans" - so nennen ihn die Speinsharter noch heute, weil er 26 Jahre als Kommandant und 10 Jahre als Vorsitzender Feuerwehrgeschichte schrieb - wurde "Speinsharter Vizekönig". 6 Jahre war er dritter und dann 18 Jahre zweiter Bürgermeister. "Du warst für mich ein väterlicher Ratgeber", sagte Nickl.

Er gratulierte zur langjährigen Mitgliedschaft, Landtagsabgeordneter Tobias Reiß sprach anerkennend von einem "Urgestein" und die CSUler feierten Hans Diepold als einen der Ihren und Kameraden alter Prägung. "Solche Vorbilder braucht das Land", waren sie sich einig. Das Geschenk zum goldenen Partei-Jubiläum war ein Gutschein zur Stärkung des leiblichen Wohls.
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