Bürgermeister informiert im Gemeinderat über Stand der Bauarbeiten - Markterkundungsverfahren ...
Flott zum schnellen Internet

Der Breitbandausbau in der Gemeinde Speinshart schreitet voran. In vielen Ortsteilen, wie hier in Höfen, erinnern derzeit Grabungsarbeiten, Kabelverlegungen, Baustellenabsicherungen und neue Verteilerkästen an die Erschließungs-Offensive der Kommune. Bild: do
Politik
Speinshart
04.08.2016
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Bagger, Baustellen-Absicherungen, Leerrohre und riesige Kabeltrommeln mit Leitungen: Wohin man blickt, wird gebuddelt, verkabelt und verknüpft. Das Ergebnis: Ein gebündeltes Glasfasernetz sichert den Anschluss der Dörfer und Ortsteile an die Datenautobahn.

Auch die Klosterdorfgemeinde bemüht sich intensiv und mit hohem finanziellem Aufwand, diesen nicht zu versäumen. Mit Unterstützung der Telekom macht sich die Kommune für die Anforderungen des Kommunikationszeitalters fit.

Einen Zwischenbericht über den Stand der Bauarbeiten gab Bürgermeister Albert Nickl in der jüngsten Gemeinderatssitzung. "Die Breitband-Arbeiten gehen zügig voran", freute er sich. Diese gute Nachricht verband der Rathauschef mit einem Lob an die Kirchenthumbacher Firma Kollmer für die "gute Arbeit".

Zehn Kilometer neu verlegt


"Das Glasfasernetz ist in jeder Ortschaft der Gemeinde angekommen", bilanzierte Nickl: 20 Kilometer Verlegungsstrecke, davon die Hälfte in bestehende Rohrleitungen eingeblasen und die andere Hälfte neu verlegt, mit Anschluss der Anwesen in den Ortschaften Haselbrunn, Haselhof, Barbaraberg und Dobertshof - und das bis ins Haus. Zudem läuft es flott: Der Bürgermeister rechnet mit einer Inbetriebnahme der technischen Voraussetzungen für das schnelle Internet bis spätestens Ende September.

Dies sei ein weiteres Beispiel für die Zukunftssicherung der Gemeinde, erklärte Nickl: "Schnelle Internetanschlüsse sind ein Standortvorteil und eine Aufwertung für jede einzelne Immobilie." Um aber das schnelle Tempo auch nutzen zu können, bedürfe es neuer Einzelverträge mit dem Anbieter, erinnerte der Rathauschef.

Noch Versorgungslücken


Trotz aller Anstrengungen wird es nach der laufenden Erschließung immer noch einige wenige weiße Flecken im Breitband-Netz der Kommune geben. Für diese Bereiche gab Albert Nickl den Einstieg in ein weiteres, von den staatlichen Geldgebern vorgeschriebenes Markterkundungsverfahren bekannt. Versorgungslücken bestünden unter anderem in den Ortsteilen Süßenweiher und Herrnmühle sowie in Randbereichen von Speinshart im Bereich des Kellerhauses und der Weinleitensiedlung. Für diese Gebiete soll mindestens eine Verbindungsqualität von 30 Megabit (Mbit) pro Sekunde geschaffen werden. Zu den nächsten Schritten gehören dann Ausschreibung, Auswahlverfahren und Förderbescheid. Der Bürgermeister hofft, die Vollversorgung der Gemeinde bis spätestens Anfang 2018 herzustellen.
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