Neuer Hochbehälter des Wasserzweckverbandes Seitenthaler Gruppe geht bald in Betrieb
Versorgungssicherheit steigt

Voraussichtlich ab Ende August kann der Wasserzweckverband Seitenthaler Gruppe seinen Kunden noch mehr Versorgungssicherheit gewährleisten. Dann geht unmittelbar neben der alten Wasserreserve bei Haselbrunn ein deutlich größerer Hochbehälter in Betrieb. Verbandsvorsitzender Josef Wiesend (Dritter von rechts) erläuterte bei einem Ortstermin Bürgermeister und Gemeinderäten die Baufortschritte. Bild: do
Politik
Speinshart
05.08.2016
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Wasser marsch! Auf dieses symbolische Kommando freut sich Josef Wiesend schon jetzt. Der Haselbrunner denkt dabei nicht an eine Feuerwehr-Leistungsprüfung. Als Vorsitzender des Wasserzweckverbandes Seitenthaler Gruppe geht er ganz in seiner Aufgabe auf, die Bürger mit Trinkwasser von höchster Qualität zu versorgen.

Haselbrunn. Ein Jahr nach dem Spatenstich geht der Bau des neuen Hochbehälters südlich von Haselbrunn in Richtung Heideleite seinem Ende entgegen. Josef Wiesend hofft, dass Ende August die Inbetriebnahme erfolgen kann. Geplanter Fertigstellungstermin war ursprünglich das Frühjahr. Nun machte sich der Gemeinderat ein Bild von den Baufortschritten.

Der Hochbehälter mit einem Fassungsvermögen von 450 Kubikmeter Wasser (bisher 250) versorgt weite Teile des Gemeindebereiches Speinshart. Mit dem Hochbehälter auf dem Barbaraberg verfügt der Zweckverband über eine weitere Wasserreserve.

Natürliches Gefälle


Aus der Aufbereitungsanlage bei Seitenthal kommend, wird das wertvolle Lebensmittel in 520 Meter Höhe über dem Meeresspiegel über das natürliche Gefälle mit 5 bar Druck in die Trinkwasserrohre geleitet, erläuterte Wiesend. Er gab den Räten Informationen zur Anlagetechnik, verwies auf Abnahmespitzen von täglich circa 300 Kubikmetern und erinnerte an die vorgeschriebene Mindestreserve von 150 Kubikmetern für den Brandschutz.

Der Vorsitzende des Zweckverbands bezeichnete deshalb den Neubau als eine kluge und notwendige Entscheidung zur künftigen Bedarfsdeckung. "Der neue Hochbehälter verbessert die Versorgungssicherheit", machte der "Wassermann" deutlich.

Keine Gebührenerhöhung


Trotz des finanziellen Kraftakts hat der Zweckverband für seine Wasserkunden gute Nachrichten: Die voraussichtlichen Kosten von circa einer halben Million Euro netto lösen für die Verbraucher keine Mehrkosten aus. Geplant sind weder Gebührenerhöhungen noch ein Ergänzungsbeitrag. Die günstige Finanzierung des Projekts sei auf eine kluge Spar- und Rücklagenpolitik des Wasserzweckverbands zurückzuführen, lobte Bürgermeister Albert Nickl. Mit dem Werbespruch "gut und günstig" zeichnete er auch die Speinsharter Wasserqualität sowie das Preis-Leistungsverhältnis bei Trinkwasserförderung und -lieferung aus.
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