FC Tremmersdorf
Letzte Bilanz von Andreas Steinl

Generationswechsel beim FC. Bis auf zweiten Vorstand Mathias Pleiß wählten die Mitglieder eine neue Führung. Unser Bild zeigt von links Florian Schnödt, Mathias Pleiß, Sebastian Arnold, Johannes Karl, Markus Plößner, Thomas Siegert und Bürgermeister Albert Nickl. Bild: do
Sport
Speinshart
03.05.2016
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So ein Tag ...: Die Anhänger des FC Tremmersdorf/Speinshart jubeln - die erste Mannschaft ist Meister der Kreisklasse. In die Feierlaune mischen sich auch Bedauern und das Wissen um die große Leistung einer Familie.

Tremmersrf/Speinshart. (do) Der langjährige FC-Vorsitzende Andreas Steinl Junior verlässt den Kommandostand (wir berichteten). Doch der FC soll nicht untergehen. Andreas Steinl sorgte für eine gute Nachfolge. Johannes Karl, 28 Jahre jung, aktiver Fußballer in der Meistermannschaft, wird künftig nicht nur Regie auf dem grünen Rasen führen. So entschieden die Mitglieder einstimmig.

Vor den Neuwahlen zog Steinl letztmals Bilanz. Auf den Fußballplätzen eilen die Kicker von Erfolg zu Erfolg. In der Vereinsführung herrscht ein Klima der Harmonie und Geschlossenheit, so das Fazit des Vorsitzenden. Diese Kameradschaft setze sich in den Mannschaften fort, als Beispiel verwies er auf den Fairness-Preis des "Neuen Tages" in der vergangenen Saison. Steinl beleuchtete zunächst das sportliche Geschehen. Fachmännisch analysierte er die Erfolgswelle, sorgte sich um Personalprobleme beim Reserveteam und lobte die teils sensationellen Leistungen des Nachwuchses. "Von der G- bis zur A-Jugend stellt der FC Mannschaften."

Als Glücksfälle bezeichnete er personelle Entscheidungen. "Mit der Bestellung von Robert Schäffler als Spielertrainer und Günther Scherl als Spartenleiter hatten wir ein gutes Händchen." Positiv sei auch die Zusammenarbeit zwischen Grundschule, Verein und DFB.

Anschließend rückte Steinl den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Teil der Vereinsarbeit in den Mittelpunkt. "Wir brauchen jedes Fest, um nicht im finanziellen Abseits zu landen." Nach dem Wegfall der Mofa-Rennen seien Starkbierfest und Rocknacht finanzielle Rettungsanker. Der Vorsitzende vergaß auch nicht, die Aufgaben auf und jenseits der Fußballfelder sowie rund um das Sportheim darzustellen. Steinl lobte die Anhänger für Platzpflege, Gerätewartung, Sportheimbetreuung und Bewirtung, Hausmeisterdienste, Trikotpflege und Fahrdienste. Beispielhaft nannte er die "Boxencrew" mit Josef Friedl und Peter Grundl sowie die "Green-Keeper" Thomas Hörl und Andreas Stadler.

Ohne die Unterstützung der Eltern gäbe es keine Nachwuchsarbeit, auch darauf wies der Steinl hin. Er lobte die Fahrdienste und die "Sportheim-Konditorei". Der Kaffee- und Kuchenverkauf sei Grundlage der Jugendarbeit. Dazu zählte Steinl auch den Beschluss des Gemeinderates zur verstärkten Unterstützung. Ein weiteres Markenzeichen: Alle Trainer und Betreuer verzichten auf ihre Übungsleiterpauschalen. "Das nennt man Solidarität zum Verein."

Steinl sprach weiter über das Sky-Abo im Sportheim, neue Trikot-Sätze, den neuen Ballfangzaun, den neuen Duschraum, das Gartenfest, Planungen für weitere Garagen und die Unterstützung von Flüchtlingen, für die es vom DFB und BFV 500 Euro geben soll. Zum Schluss dankte Steinl dem treuen Helferstamm: Spieler, Betreuer, Ultras, Platzkassiere oder Sponsoren, der FC sei eine kerngesunde Familie, fasste Steinl zusammen. Dazu zählte Andreas Steinl auch Wirtin Emmi Groher, die Bürgermeister Albert Nickl und Roland Hörl sowie den Gemeinderat.

Nach dem Protokollvortrag von Schriftführer Helmut Diepold stellte Schatzmeister Joachim Steinl die Finanzen vor. Er bestätigte den Vorsitzenden: "Ohne Festeinnahmen würden wir im Minus landen." Die Kassenprüfer Wolfgang Tauber und Norbert Schnödt bescheinigten ein "ausgeglichenes Ergebnis" und eine saubere Kassenführung.
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