Jahreshauptversammlung des Katholischen Frauenbunds
Flotte Frauen mit Power-Programm

Dienen statt bedienen lassen. Mit dieser Einstellung beteiligt sich die Ortsgruppe Speinshart des Katholischen Frauenbunds überaus lebendig am Leben der Dorfgemeinschaft. Einen guten Tropfen zum Dank gab es für Vorsitzende Elisabeth Nickl. Neumitglieder wurden mit einem Rosengruß willkommen geheißen. Unser Bild zeigt von links Maria Seitz, Sonja Ring, Gabriele Scherl, Elisabeth Nickl, Margit Farnbauer und Elke Burger. Bild: do
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Speinshart
29.02.2016
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Den Glauben als Gemeinschaft erleben. Das Leitwort der Klosterpfarrei Speinshart nimmt sich der Katholische Frauenbund zu Herzen. Der Veranstaltungskalender ist reich gefüllt, das Themenangebot vielfältig, der Zuspruch groß. Eine Wohlfühlgemeinschaft, meinte zweiter Bürgermeister Roland Hörl, verbreitet im Dorf Schwung und Optimismus.

Das ehrliche und herzliche Miteinander ist beim Speinsharter Frauenbund das Geheimnis des Erfolgs. Mischt man diese Rezeptur mit guten Ideen, dann sind alle Mitglieder zufrieden und glücklich, urteilte bei der Jahreshauptversammlung im Gemeindezentrum Vorsitzende Elisabeth Nickl. Immer Zuversicht ausstrahlend, ist die "Grande Dame" der katholischen Frauen mit ihrem Vorstand ein Eckpfeiler des Speinsharter Vereinslebens. Pfarrer Adrian Kugler schwärmte: "Eure Arbeit gibt der Klosterpfarrei ein Gesicht", und der gewohnt humorvolle stellvertretende Bürgermeister Roland Hörl glänzte als Charmeur: "Gerne würde ich bei euch Mitglied werden."

Winter bis Sommer


Im Rückblick auf das Vereinsjahr 2015, den zweite Vorsitzende Maria Seitz für Schriftführerin Sieglinde Gmeiner verlas, wurde noch einmal deutlich: Die katholische Damenwelt sprüht vor Ideen. Die Sprecherin erinnerte beispielhaft an den Faschingsball "Kunterbunt", den Weltgebetstag, die Heilfasten-Tage und das Palmbuschen-Binden. Die Schriftführerin sprach ferner den Frauengottesdienst in Tremmersdorf mit Unterstützung von Gabriele Scherl und dem Chor Cantemus sowie eine Maiandacht in Haselbrunn mit anschließender Kurzweil beim "Langerbauern Sepp" an.

Noch in der Jahreshauptversammlung schwärmten die Mitglieder vom Sommerprogramm. Maria Seitz und Sieglinde Gmeiner berichteten von einem entspannenden Abend mit meditativen Tänzen in der Wieskapelle. Zum Träumen schön priesen die Damen eine Morgen-Begrüßung am "Sai-Weiher". Viele fleißige Hände vereinigten sich im August zum Binden der Kräuterbüschl, berichtete die Schriftführerin anschließend. Als weitere Höhepunkte nannte sie das Frauenfrühstück im Klostergasthof mit einem Beitrag von Marion Neidl über den Säure-Basen-Haushalt.

Eine Märchenstunde bereicherte den Vereinskalender im November. Mit Edeltraud Forster genossen die Teilnehmer einen Ausflug in die fesselnde Welt der Märchenerzählungen. Für den Ortsverein begann die Adventszeit mit einem Einkehrtag in Schlammersdorf. Bei so viel Programm gönnte sich Speinsharts Frauenbund ein Wellness-Wochenende in Högen. Die sogenannte stade Zeit begann mit einer Adventsfeier im Gemeindezentrum bei Stollen und Glühwein. Sieglinde Gmeiner verwies ferner auf zahlreiche Vorstandssitzungen und Mitgliederbesuche zu runden Geburtstagen. Ein Gedenken galt dem verstorbenen Mitglied Anni Eckert.

Einsatz für Gemeinwohl


Schatzmeisterin Silvia Dietl berichtete von einem soliden Kassenstand und informierte über einige Spenden an soziale Einrichtungen. Ortsvorsitzende Elisabeth Nickl ergänzte die Redebeiträge mit einem Rückblick auf den jüngst veranstalteten "Westernball", dankte zuverlässigen Vorstandsmitgliedern und mit Pater Adrian einem geistlichen Beirat, dessen Besuch stets zur freundschaftlichen Atmosphäre der Sitzungen und Versammlungen beitrage. Als besonderen Willkommensgruß gab es für die Neumitglieder Elisabeth Merkl, Sonja Ring, Margit Farnbauer und Angelika Hösl eine Rose. Vorstandsmitglied Gabriele Scherl verband mit einem guten Tropfen den Dank des Vereins an Vorsitzende Elisabeth Nickl für Freundschaft, Einsatz und Ideenreichtum.

In einem Grußwort lobte Bezirksvorsitzende Elke Burger aus Kemnath die Aktivitäten der Speinsharter Ortsgruppe und verband die Arbeit vor Ort mit dem Leitgedanken der Frauenvereinigung: "Alles was wir für uns selbst tun, tun wir auch für andere." Eine gute Beschreibung für das Speinsharter Programm, wie die Bezirksvorsitzende bemerkte. Der Einsatz für das Gemeinwohl lohne sich, denn Vieles komme in Form von Freundschaft und Gemeinschaft zurück, wusste Elke Burger. Voller Bewunderung staune sie auch über die Unterstützung des Frauenbunds für das Kloster, so die Bezirksvorsitzende. (Siehe Kasten)

GastfreundschaftIm Frauenbundthema "Lebzeiten" entdeckte Ehrengast und geistlicher Beirat Pfarrer Adrian Kugler einen vielschichtigen Umgang der Menschen mit der Zeit und verglich es mit den spannenden Zeiten der Lebensphasen. In einer Zeit vieler Umbrüche und des technischen Fortschritts empfahl der Ortsgeistliche der "zukunftsfähigen und bunten Mischung" des Frauenbunds, Entschleunigungs-Phasen einzulegen und die Rolle als Christen herauszufinden.

"Die Welt um uns verändert sich", betonte der Kirchenmann. "Wir sind ein pilgerndes und wanderndes Gottesvolk." Dem Ortsverein bescheinigte Pater Adrian einen weiten Blick für andere. Auf die Unterstützung für das Kloster und für die Internationale Begegnungsstätte verweisend, lobte der Chorherr: "Ihr gebt der Gastfreundschaft des Klosterdorfes ein Gesicht." (do)
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