Lichtmessempfang im Kloster mit Emilia Müller
Antennen auf Aufnahme stellen

Vermischtes
Speinshart
28.02.2016
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"Man hat das Gefühl, die Welt ist aus den Fugen geraten." Kriege und Konflikte überall. Da sei es verständlich, dass die Menschen vor den Grausamkeiten in ihren Heimatländern flüchten. Sozialministerin Emilia Müller zeigte am Sonntagvormittag beim verspäteten Lichtmessempfang der Klostergemeinde und der Prämonstratenser-Abtei Mitgefühl für die "Millionen auf der Flucht". Ein "Aber" fügte das Kabinettsmitglied sogleich hinzu. Die Völkerwanderung Richtung Deutschland sei auf Dauer nicht zu schultern.

Sozialministerin Müller sprach sich dafür aus, mit klar definierten Obergrenzen gegenzusteuern und gleichzeitig die Solidarität der europäischen Partner einzufordern. "Wenn sich eine klare Haltung Deutschlands in den Herkunftsländern über die sozialen Medien verbreitet, könnte dies viele Menschen davon abhalten, in Richtung Europa aufzubrechen", mutmaßte sie.

Voraus gingen Begrüßungsansprachen von Abt Hermann Josef Kugler sowie Bürgermeister Albert Nickl und ein Gottesdienst. Mit Blick auf die Fastenzeit und das Gleichnis vom unfruchtbaren Feigenbaum lud der Prämonstratenser-Abt und Administrator des Klosters Speinshart in seiner Predigt dazu ein, den Alltag bewusster zu gestalten, die "Antenne wieder auf Empfang zu stellen" und sich mit Vertrauen, Zuversicht und Hoffnung dem Guten mit neuer Aufmerksamkeit zuzuwenden.
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